Komm ich nehm dich mit ....

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Dienstag, 28. Juni 2016

Waldmandalas








Mit Kindern Mandalas legen, malen oder ausmalen, ist immer eine gute Sache. Mandalas unterstützen die Konzentration, Kreativität, stilles Nachdenken und haben etwas meditatives. Neben dem Malen von Mandalas legen wir auch gerne selbst mal Mandalas. Gerne im Wald mit den Gaben der Natur.







Mandalas schaffen Ordnung im Kopf, sie werden immer nach einer bestimmten Ordnung aufgebaut. Gute Grundvoraussetzungen für eine gute Konzentration.  Zu sich selbstkommen, eine Reise nach Innen antreten , die Nerven beruhigen und die Seele anstupsen.  





Mandalas machen nicht nur Kindern Spass auch wir Erwachsene können uns gut damit beschäftigen. Mandalss erschaffen oder malen,  vermittelt ein gutes Gefühl für Formen und Farben, das logische Denken wird angeregt, die Feinmotorik wird spielerisch geschult, das kreative Handeln wird sensiblisiert.



Man sagt Mandals sogar Heilwirkungen nach, seelische Stockungen und Stauungen sollen gelöst werden. Auf jeden Fall bereitet es Spass und Freude. 



LG
Barbara





Montag, 27. Juni 2016

Lieblingsplätze und einfach zur Ruhe kommen .....







 ...unsere Zeit ist schnellebig geworden, wer spürt  das nicht. Da ein Termin und noch ein Termin, da ein Problem, das uns ein Sorgenfältchen ins Gesicht treibt. Die Zeit rennt und wir hinterher. Aber soll es so sein? Nein eigentlich nicht, aber ganz entkommt man diesen Alltagswehwehchen nicht. Sie gehören zum Leben dazu, wir müssen uns dem stellen.  Jeder muss da seinen ganz persönliche Weg finden.






Auch unsere Kinder bekommen diesen Druck schon zu spüren. Also heisst es gemeinsam einen Weg finden, der uns entspannt und uns unsere innere Ruhe wieder gibt. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten, eine davon ist, wir suchen unsere Lieblingsplätze auf. Dazu laufen wir erstmal durch Feld, Wald und Wiesen, wir atmen ein und aus, wir riechen und hören und auf einmal merken wir es schon, es wird ruhig in uns.


Am Lieblingsplatz angekommen setzen wir uns hin, lassen den Blick in die Ferne schweifen.  Und dann ist es da: das Glücksgefühl, wir spüren es, trotz Allem, das Leben ist schön. Die Sorgen werden dadurch nicht weniger, aber unsere Einstellung kann sich dadurch ändern. Auf einmal finden wir Lösungen, die vorher unerreichbar waren.




 Also lasst uns unsere sieben Sachen packen und los gehts, ein kleines Stückchen Glück und Zufriedenheit finden wir dann auf dem Weg.


LG
von Barbara;  die auch nicht immer glücklich ist , sich aber vorgenommen hat, aus Allem das Beste zu machen.



Samstag, 18. Juni 2016

Samstags bei uns ......

......  ich mag den Samstag- er ist ein Familientag. Traditionell wird Samstags bei uns gebacken und gewerkelt und abends ist Familienkochen an der Reihe. Heute steht auch ein Friseurbesuch auf dem Plan, unsere beiden Bereitschaftspflegekinder müssen zum Haareschneiden und der Herzmann auch, auch eine kleine Reise ins Einkaufszentrum wird an diesem Samstag gestartet.

 Ich beginne den Tag entspannt und langsam. Trinke, wenn alles noch schläft, einen Kaffee im Bett und lese dazu.







Samstags wird erstmal in Ruhe gefrühstückt, wir haben Zeit und die lassen wir uns auch.




Dann steht ein bissl Hausarbeit an







Danach wird gebacken und gewerkelt. Werkeln heisst nicht, dass wir da ein festes Programm haben. Es kann sein. dass wir filzen, basteln, im Garten rumwuseln, mit Ton arbeiten usw.














Später ist dann Familienkochen angesagt und der Familienabend. Es wird zusammen gespielt, oder ein Kinoabend arrangiert. Ab und an trennen sich Mädels und Jungs, die Männer praktizieren einen Männerabend und die Mädels machen einen  Zuhausewellnessabend.







So sehen die Samstage in unserem verrückten Grossfamilienleben aus. Die Fotos sind aus dem Fundus. Ich hoffe sie gefallen euch trotzdem.

LG
und euch Allen einen wunderschönen Samstag
Barbara


Donnerstag, 16. Juni 2016

Von Wiesensonnen und Pusteblümchen



Ach du liebe Wiesensonne, jedes Jahr aufs Neue erfreust du uns mit deinem gelben Kleidchen.  Du lässt unser Herz höher hüpfen, wenn du dann zu dieser kleinen, weichen, feinen Pustekugel wirst und wir deine Schirmchen fliegen lassen dürfen.
Ihr Schirmchen fliegt, fliegt über Felder und Wiesen,
verstreut eure Samen,
damit wir auch nächstes Jahr wieder Wiesensonnen kriegen
und wir vor Pusteblumenglück nur noch strahlen.















Das war unser Pusteblumenglück in diesem Frühling. Wusstet ihr eigentlich, dass der Löwenzahn ab 15.00, 16.00 Uhr Feierabend macht?  Er schliesst seine Blüten und träumt vom fliegen.

Glücksgrüsse
von
Barbara



Mittwoch, 15. Juni 2016

Rhythmus, Nachahmung, Wiederholung und Vorbild !




Gerade jetzt merke ich wieder wie wichtig diese Dinge sind. Da jetzt wieder mehr Kinder im Haus sind, die auch ihr eigenes Leben mitbringen, ist es ganz wichtig Struktur im Alltag zubewahren.
Wesentliche Elemente in den ersten Lebensjahren sind Nachahmung, Wiederholung, Vorbild und ein Rhythmus. Von großer Bedeutung für die Entwicklung unserer Kinder ist der Rhythmus. Schlafen, Wachsein, Tag und Nacht,  Ein- und Ausatmen, Regelmässigkeiten, aufeinanderfolgende Tage mit bestimmten Dingen die Regelmässigkeiten und Besonderheiten spiegeln, Wochen, Monats und ja auch Jahresrhythmen. Sie geben unseren Kindern Halt, Sicherheit, Orientierung, sie bilden eine stützende Umhüllung.
Essen, Aufräumzeit, Basteln, Kochen, Backen, Spielen,Vorlesen alles hat seinen festen Platz.



So fängt es schon bei der Nahrungsaufnahme an. Bei uns gibt es an bestimmten Tagen immer wieder fast das gleiche Essen, Mittwochs eine Suppe und eine Nachspeise. Lotta weiss am Mittwoch kocht sie gemeinsam mit mir. Es wird geschnippelt und die süße Nachspeise wird zusammen gebacken oder hergerichtet. Freitags gibt es z.B immer Fisch, Samstag ist Backtag, da wird Kuchen gebacken, Sonntag kocht der Papa, Samstag ist Familienkochen usw. usw.



Morgens gib es unter der Woche immer zum Frühstück einen Getreidebrei, am Wochenende wird mit allem drum und dran gefrühstückt.  Immer wieder der gleiche Ablauf.

Auch bei den Haushaltsarbeiten gibt es Regelmässigkeiten, Dienstags wird der Meerschweinchenkäfig gesäubert, Freitags wird das Haus zum Wochende geputzt, Donnerstags wird der Großeinkauf erledigt, Dinge bei denen die  Kinder mit einbezogen werden. Am Samstag ist Back- und Werkeltag und meistens steht nochml ein Einkauf an. Meine Tätigkeiten im Haushalt sind auch fast jeden Tag gleich.




Am Tisch hat jeder seinen festen Platz, vor den Mahlzeiten wird der Tischspruch (Gebet) aufgesagt. Abends gibt es das Gute Nacht Ritual. Am Nachmittag ist Teezeit und der Waldspaziergang hat einen festen Platz. Aber auch das freie Spielen darf nicht zu kurz kommen. Das Aufschreiben des Wetters im Naturkalender und unsere Drehscheiben (Wochentage, Monate, Jahreszeiten) geben Lotta Orietierung, es wiederholt sich auch immer wieder. Beim Zähneputzen wird immer das gleiche Lied gesungen, es gibt so einige Dinge die uns in Fleisch und Blut übergegangen sind, sie erleichtern uns den Alltag und geben Halt und Sicherheit.









Unseren Jahresrhythmus finden wir im Gestalten des Jahreszeitentisches und der Jahreszeiten- und Familienfeste  wieder. (Ostern, Pfingsten, Kartoffelfest, St.Martin, Advent usw.) Auch passende Bilderbücher, Naturbücher und Vorlesebücher werden passend zur Jahreszeit angeboten und stehen in einer Kiste zur Verfügung.



 Ich könnte jetzt noch mehr dazuschreiben, aber das würde dann langweilen und ich denke jeder sollte so seinen eigenen Rhythmus mit den Kinder finden, der in den eigenen Tagesablauf passt und  die Fam. nicht überfordert.





Lg

Barbara