Komm ich nehm dich mit ....

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Donnerstag, 26. November 2015

Wie wir unsere Spaziergänge erleben und eine klitzekleine Adventsvorfreude

 




Gerade jetzt in dieser wundervollen Jahreszeit können wir so Einiges erleben. Oft gehen wir raus, wenn es schon anfängt zu dämmern. Wir packen unser Ränzlein und los gehts. Wir laufen durch den Wald aufs Berglein hinauf und schaunen ins Tal. Wir staunen über das Lichtermeer, das wir erblicken, es sieht so wunderschön aus.



Auf unserem Bänkchen packen wir die Thermoskanne aus und trinken warmen, süßen Tee, der uns im nu Wärme schenkt. Wir schauen ins Tal,  sind ganz leise und spitzen die Öhrchen. Was hören wir denn da: Huuuuu, huuuuu ein Käutzchen ruft durch den Wald. Und da raschelt doch etwas durch das Laub, ein Mäuschen vielleicht oder ein Vögelchen, das nach etwas Essbaren sucht. Machen wir unsere Augen auf, sehen wir etwas durch die Dämmerung flattern, Nachtfalter schwirren vor uns hin und her. Und dann schnuppern wir noch einmal, wir riechen den Wald, es duftet nach Pilzen, feuchter Erde, nach Moos, Harz und Tannennadeln, wir atmen tief ein und verweilen noch ein bisschen. Doch dann wird es langsam Zeit und wir laufen zurück ins Dörfchen. Wir schauen uns ganz bewusst die Fenster an. Dort brennt ein Kerzlein und da ist ein Fenster mit einer Girlande geschmückt, in einem anderen hängen bunte Lichterketten. Schimmern, leuchten, glitzern, was gibt es alles zu sehen.  Lichterglanz und Kerzenschein, stimmen uns auf die Lichterzeit ein. Auch unserer Phantasie können wir freien Lauf lassen, so stellen wir uns vor, was hinter diesen hübsch geschmückten Fenstern wohl so passiert.

Aber auch tagsüber, wenn es hell ist, erleben wir ganz viel Schönes. Natürlich ist es was ganz anderes.

Wir entdecken einen Laubhaufen, das kleine Kind springt hinein, legt sich hin, befühlt das Laub mit den Händchen, riecht daran um es danach hochzuschmeisen, ein wahrer Blätterregen rieselt herab.
Haben wir genug gespielt, laufen wir auch wieder in den Wald. Der Wald lädt uns zum rasten und spielen ein. Wir sitzen auf der Bank, schauen in die hohen großen Bäume und sind beeindruckt. Die Vögelchen werden beobachtet, sie flattern von Ast zu Ast und picken an diesen auch gerne herum.



Schauen wir  in den Himmel, sehen wir ein Flugzeug und fragen uns:" Wo fliegt es wohl hin ? Wer sitzt darin? Fliegt jemand in den Urlaub oder ist vlt. geschäftlich unterwegs?"

Auch viele Wolken können wir erblicken, manche sehen lustig aus,  auch die Sonne wird wahrgenommen, die versucht durch die Wolken zu blinzeln.
So viel können wir erleben, bestaunen, fühlen und entdecken. Draussen herumzustromern ist doch was Schönes, oder ?

Gestern stimmten wir uns in den Advent ein. Eine Adventsspirale wurde gelegt, es wurde gesungen und die Mama hat ein paar Tränchen weggedrückt. Das kleine Kind mit großen, leuchtenden Augen sehen zu dürfen, ein wundervoller Moment.


In der dunklen Nacht
ist ein Stern erwacht,
leuchtet hell am Himmelszelt
schenkt sein Licht der ganzen Welt.
In der dunklen Nacht
ist ein Stern erwacht.

Ich wünsche euch einen schönen Tag liebe Grüße

Barbara

Samstag, 7. November 2015

Novemberleben

Morgens kann man im November oft von einer glitzerig weißen Wunderwelt überrascht werden. Väterchen Frost ist über Wald und Feld gehuscht.

 Weiße Dächer, gefrorenes Gras, die Sonne blinzelt uns zwischendurch zu, alles ist auf einmal ganz friedlich, still und feierlich. Es ist immer wieder eine wahre Freude solche Naturschauspiele mit den Kindern erleben zu dürfen. Ich spüre jedesmal diese Begeisterung für das Schöne, das oft so nah ist, und das sie mit uns teilen. Im Moment sind die Temperaturen hier eher mild . Es regnet und das Wetter ist drückend. Klare Luft wäre mir persönlich jetzt lieber. Egal ob kalt oder warm.



Der November, für viele Menschen ein trister, düsterer Monat. Nicht mehr richtig Herbst, aber auch noch nicht Winter. Morgens beim Aufstehen ist es dunkel, die Tage sind sehr kurz, denn schon am späten Nachmittag fällt auch die Dunkelheit über uns herein.
Aber trotzdem kann es ein wunderschöner Monat werden. Wir müssen nur viel Licht, Wärme, Liebe und ein bisschen was Besonderes in unser Heim und unser Herz zaubern.






 Im November feiern wir St. Martin, ganz traditionell, im Kindergarten werden Laternen gebastelt, zu Hause werden Martinsmännchen gebacken.


Am St. Martinsabend kommt die Martinsgans mit Klößen und Rotkraut auf den Tisch.



Da im November auch viel gebastelt wird und wurde, wird in einigen Fam. oder Kindergärten die Durchspinnnacht gefeiert.

Bratäpfel und Kinderpunsch werden zubereitet und wärmen nicht nur unseren Körper, auch unsere Seele, denn ihr wisst ja, alles was gut duftet, tut der Seele gut.



  So ist auch das Duftlämpchen jedenTag im Einsatz.




Abends werden beim gemütlichen Beisammensein die ersten Nüsse geknackt, die süßesten Mandarinen geschält, diese duften auch besonders fein und ihr Geruch erinnert uns an die kommende Adventszeit. Auch  heiße Maronen erfreuen uns mit ihrem herrlichem Geschmack.
Gesungen werden im November bei uns St. Martinslieder und danach singen wir die ersten Weihnachtslieder.




Es gibt viel zu tun im November. So muss doch Ende des Monats unser Zuhause festlich geschmückt werden, denn dann naht schon der erste Advent. Auch tauchen die ersten Heimlichkeiten auf und eine ganz besondere Spannung kann schon hier und da in der Luft liegen. Auch der Duft von frisch gebackenen Plätzchen lässt uns schon erahnen, dass eigentlich die schönste Zeit im Jahr beginnt.
Auch wird im November viel gewerkelt im Siebenzwergenhaus, die Zwergenwerkstatt wird wieder eröffnet, dort werden Weihnachtsgeschenke liebevoll und voller Eifer gebastelt, auch der erste Weihnachtsschmuck wird hergestellt. Nach St. Martin wird das Haus, gaaanz langsam auf Weihnachten vorbereitet, aber wirklich langsam. Kleine Veränderungen stehen im Vordergrund.




W ir werden ein Winter-Weihnachtsspiel einüben, der Wunsch kam auch dieses Jahr von Lotta. Die größeren Kinder haben auch wieder zugestimmt, aus Liebe zu Lotta. Denn eigentlich fühlen sie sich für so etwas schon zu groß. Aber das wird  dann auch nur im familiären Kreis vorgeführt. Ende November werden wir loslegen. Wieder eine wunderschöne Erinnerung, die sich in unser Herz einbrennt und die wir nie vergessen.

So kann der November doch noch ein schöner Monat werden.



Lg

Barbara

Freitag, 6. November 2015

Da sind wir wieder .....




....  wir sind gut wieder im Siebenzwergehäuschen gelandet. Unser Nordseeurlaub war schön und vor allen Dingen sehr erholsam. Wir haben morgens ausgeschlafen, dann sind Lotta und ich meistens die Frühstücksbrötchen holen gegangen. Der Rest hat sich dann um das Frühstück gekümmert und ein bisschen Haushaltskram erledigt. Auch im Urlaub räumt sich die Spülmaschine nicht von alleine aus .


Nach dem Frühstück haben wir besprochen, wie der Tag aussehen soll. Da wir auf einem Bauernhof waren, wollte Lotta immer gerne raus um mit den anderen Kindern zu spielen, nach den Tieren gucken oder mit den Kinderfahrzeugen über den Hof zu düsen. Den Großen war es recht, sie haben viel gelesen. Der Herzmann und ich konnten auf der Terrasse sitzen und den Kindern beim spielen zusehen.






Oft sind wir am Strand und dem Deich spazieren gewesen. Das Wetter war durchwachsen, von jedem etwas.


Wir haben in Bremerhafen den Zoo besucht und waren im Klimahaus.




Wir durften an einer Mühlenführung teilnehmen und dort auch backen.






Gemütliche Teestunden mit leckerem Kuchen gehören für uns zu einem Nordseeurlaub einfach dazu.


Auch außerhalb wurde manchmal gefrühstückt, das war natürlich total klasse. Aus dem Fenster schauen, den Strand direkt vor der Nase, ein schön gedeckter Tisch und nette Leckereien.


Ich habe mich mit der lieben Nicole  getroffen, das war wirklich sehr schön, wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und 2 wunderschöne Tage verbracht.


Viel frische Luft, gutes Essen, viel gelacht und Spass gehabt, gespielt, gemalt, gepuzzelt, gelesen, gut erholt, kurz gesagt: " es war schön. "



Seit einer Woche hat uns der Alltag wieder, aber davon erzähle ich euch ein anderes mal.

Herzliche Grüße

Eure

Barbara