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Freitag, 29. Mai 2015

Gemeinsame Kinderzimmer ...

..... ja oder nein?  Das ist wohl die Frage mit der sich alle Eltern einmal  auseinandersetzten. Ich habe  zu diesem Thema im Internet ein bisschen rumgestöbert, und bin auf einen  sehr interessanten Artikel im Immowelt-Magazin gestoßen. Dieser Artikel umfasst eigentlich alles was zu diesem Thema gehört.und lässt keine Frage offen. Ich habe ihn mit großer Interesse gelesen und kann ihn nur empfehlen.  Von einem Experteninterview mit der Diplom-Psychologin Barbara Gmöhling aus Nürnberg, einer Pro- und Kontraliste, Erfahrungsberichten ist noch so einiges mehr enthalten. Die Tipps zur Gestaltung des Kinderzimmers gefallen mir persönlich besonders gut. Aber natürlich auch, dass in diesem Bericht auch auf die verschiedenen Entwicklungsstufen unserer Kinder eingegangen wird. Das erscheint mir besonders wichtig, denn die Entwicklung der Kinder spielt, bei diesem Thema ja eine entscheidente Rolle.

Der Artikel umfasst all diese Themen, wie ihr sehen könnt ist alles vorhanden, was zu beachten ist, wenn man sich über dieses Thema Gedanken macht.
Meine  persönlichen Erfahrungen möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten. Als meine Kinder noch klein waren hatten sie gemeinsame Kinderzimmer und das war auch gut so. Sie haben sich gegenseitig den Rücken gestärkt in einer schweren Zeit. Sie sind nur 2 Jahre auseinander und konnten somit immer gut zusammenspielen, gemeinsame Abenteuer erleben und Streiche aushecken. Dann kam aber eine Zeit, da war es gut so, das sie getrennt waren, das fing so in der Pubertät an, da kam es zu Streitsituationen. Generell finde ich, dass zum Ende des Grundschulalters jedes Kind sein eigenes Reich haben sollte. Der Wechsel zur weiterführenden Schule, bringt große Veränderungen unserer Kinder mit sich. Auch im Puncto Zimmergestaltung driften dann die Meinungen der Pubertisten schwer auseinander. Zumindest aber müssen die Kinder einen Rückzugsort haben, wo sie sich ungestört aufhalten können. Wenn die räumliche Situation, das nicht zulässt, kann man die Zimmer ja auch abtrennen, durch Regale, Trennwände usw., da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wie ist das bei euch denn so?


Ich wünsche euch einen schönen Freitag.  Lasst es euch gutgehn.


LG

Barbara



Kommentare:

  1. Liebe Barbara,
    ein toller Artikel.
    Ich find es immer wieder spannend was Leute dazu erzählen oder schreiben.
    Hier bei usn war es so das alle zusammen geschlafen haben als sie noch Klein waren.Sie brauchte die Nähe einfach,sich abends nochmal was erzählen,oder der große Bruder liest und alle hören zu.Man ist in der Nacht nicht alleine,hat keine Ängste.Da standen bei uns oft die anderen Kinderzimmer leer.Erst mit der Pubertät haben sie ihren privaten Raum gebraucht in dem sie sich zurück ziehen konnten.Und selbst dann war das auch nicht immer so,sondern so phasenweise.
    Liebe Grüße
    Nicole

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  2. Ich finde das auch interessant. Wahrscheinlich sind die Meinungen und Erfahrungen dazu genauso unterschiedlich wie die Kinder selbst. Bei uns wäre es undenkbar gewesen - Junge/Mädchen, großer Altersunterschied und ziemliche Temperamentsbündel. Die Alternative war dann, dass alle im Schlafzimmer gelandet sind, wenn sie kuscheln wollten oder nicht alleine sein :-)
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende

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  3. Ich kann bei dem Thema so gar nicht mitreden, da wir diese Entscheidung mit einem einzigen Kind nicht treffen müssen. Aber ich hatte als Kind eine Stiefschwester und wir haben n den Jahren in denen mein Papa mit ihrere Mutter verheiratet war, gemeinsam ein Zimmer (von 9-13 Jahre) und haben uns gegenseitig die Köpfe eingeschlagen. Für ein eigenes Zimmer hätte ich damals wohl meine Seele verkauft.
    Alles Liebe Babsy

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  4. Unsere Mädels haben, als sie jünger waren, liebend gern in einem Zimmer übernachtet. Mittlerweile tun sie das nur noch, wenn es einer von beiden nicht gut geht.
    Auch die Kinder meiner Freundin haben (2 Mädels, 1 Junge) als jüngere Kinder trotz aller zur Verfügung stehenden Kinderzimmen die Massenhaltung bevorzugt und sind abends bei der Ältesten zusammengekrochen. Einzelhaltung kam bei allen erst im Laufe der Pubertät in Mode.
    In anderen Kulturen kennen die Menschen es überhaupt nicht, dass jede/r sein eigenes Schlafzimmer hat. Wenn z.B. Leute aus Indonesien hier auftauchen und übernachten, wissen wir mittlerweile, dass sie es als äußerst befremdlich empfinden, wenn jede/r von ihnen in einem eigenen Zimmer übernachten soll. Es ist nicht üblich, selbst bei Erwachsenen nicht. Verheiratete haben einen gemeinsamen Raum,in dem auch die jüngeren Kinder schlafen, alle anderen werden nach Männlein und Weiblein aufgeteilt und schlafen in Gruppen.
    Liebe Grüße vom
    LandEi

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  5. Wir haben drei Kinder zwei Mädels im Alter von 4 und 8 die sich beide ein Zimmer teilen müssen
    Und ein Junge 11.
    Im Moment klappt das mit den Mädels nicht so toll und wir haben den Raum nun etwas umgestellt so dass die große einen rückzugspunkt hat.
    Unser großer hat ein eigenes Zimmer - zum Glück :)
    Mal sehen wie das mit den Mädels noch weitergeht....
    Liebe Grüße
    Sandra

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