Komm ich nehm dich mit ....

Komm ich nehm dich mit ....

Mittwoch, 25. Februar 2015

Manche Dinge im Leben ...

... muss man nehmen, wie sie kommen.



Es ist ein ständiges Bergauf und Bergab im Leben. Auch wenn es sich hier in meinem kleinen, zarten Familienblog immer so schön und einfach liest, so haben wir auch unsere ganz eigenen Päckchen zu tragen.  Ich bin ja ein Mensch der immer wieder positives aus einer Sache zieht, oder es zumindest versucht. Doch auch ich weiss manchmal nicht so genau, wo ein Weg hinführt. Vor allen Dingen, frage ich mich dann, was möchte das Leben mir damit sagen. Was kann ich verändern oder was lief falsch.

Ich versuche immer mit sehr großer Achtsamkeit, in diesen schwierigen Situationen des Lebens auf mich und auch auf die Familie aufzupassen. Was aber, wenn man merkt, man kann nicht helfen. Obwohl man so gerne möchte. Ich kann dazu nur eins sagen: "ich stehe hinter dir mein Kind, ich stärke deinen Rücken, ich helfe dir aufzustehen wenn du fällst, du darfst bei mir Schwach sein, ich helfe dir, für mich bist du so in ordnung wie du bist, ich werde immmer für dich da sein, egal was kommt, meine Liebe zu dir ist sicher. Gemeinsam werden wir eine Lösung finden.
Wir sind eine große, starke Familie und wir halten zusammen, egal was kommt."

Auch wenn es das Leben gerade nicht so gut meint und wir vieles bewältigen müssen, so haben wir doch eine ganz große Sicherheit.Wir haben uns, wir sind nicht allein. Und für jedes Problem gibt es eine Lösung, vielleicht nicht gleich , aber irgendwann. Jeder Stein, der einem in den Weg gelegt wird, hat einen Sinn und später erkennt man, welchen Sinn und Zweck er erfühlen sollte.

"Das sind Püfsteine mein Kind" sagte meine Mama immer zu mir und wie oft dachte ich:"Wieviele denn noch?"  Ich denke in schweren Stunden immer an diesen Satz. Er gibt mir Kraft und Zuversicht.

LG

Barbara




Sonntag, 22. Februar 2015

Dies, das und jenes von uns ....





... hier wurde, in der letzten Zeit einfach Familienleben gelebt. Es wurde gelacht, geweint, gestritten, diskutiert, gespielt, gekuschelt, gezittert und gebangt. Das ganz normale Leben im Siebenzwergehaus halt.




Wir haben den Frühjahrsputz hinter uns gebracht. Jetzt ist alles sauber und frisch, hell und klar. Den Winter haben wir aus dem Haus getrieben. Jetzt darf der Frühling kommen.


Wir waren im Bioladen und haben uns mit Leckereien versorgt.




Nochmal für Badespass gesorgt. Baden ist hier im Moment ganz groß angesagt. Hier sind fast alle schon wieder erkältet. Ich weiß auch nicht, wir bekommen es nicht los. Schlimm.





Ich lese gerade in diesen 2 Büchern, sehr interessant und hilfreich.




 Unser Bäumchen im Wohnzimmer hat sich vergrößert, er ist zu einem richtigen Baum geworden, genau so hatte ich es mir vorgestellt. Manchmal muss man experimentieren um ans Ziel zu kommen.


An dem Plan weiter gearbeitet, lecker und gesund zu kochen.



Lustige Tiernudeln, für die kranken Zwerglein gekocht.



Mein großer Sohn hat dem kranken Zwerglein eine CD gekauft, das sie schneller wieder gesund wird. Ich finde, das immer so lieb, wie er das macht. Er erklärte ihr, dass er auch immer von Oma und Opa verwöhnt wurde, wenn er krank war. Da sie ja leider nicht mehr kommen können um sie zu besuchen, übernimmt er das jetzt. 


Viel gepuzzelt.



Märchen vorgelesen. Ich liebe die Bilder von Daniela Drescher, aber das wisst ihr ja bereits.


Mir einige Auszeiten gegönnt und in der neuen Herzstück geschmökert.
Und jetzt geniesse ich den Sonntagabend, mache es mir gemütlich.


Ich freue mich auf die neue Woche. Lotta wird die Woche zu Hause bleiben, der große Sohn hat morgen frei. Mal sehn, was noch so passiert.

LG

Barbara

Donnerstag, 19. Februar 2015

Unsere Lotta ....




durchlebt gerade eine Veränderung ihres "ICH´S" Ich habe mich gefragt was in ihr vorgeht und wie ich hier helfen kann. Die Veränderung kam quasi für uns übernacht. Sie wude streitsüchtiger, bockicker, zickig, hat am Tisch Haltungsprobleme, schnelles lautes Weinen,  auch zappeliger, auf der anderen Seite sehr anhänglich, braucht engen Körperkontakt. Wenn sie spielt ist sie ganz in ihr Spiel vertieft, fast versonnen. Das Chaos, das dabei entsteht ist schon nicht gerade klein.

Ich möchte ihr auf einer Ebene begegnen, wo ich ihr hilfestellend zur Seite stehe, ihr die nötigen Grenzen setze, aber ihr auch den nötigen Freiraum schenke. Ich stärke ihr Ich mit Liebe, Anerkennung und Freiheit, streichele ihr Seelenleben mit Ruhe, Aufmerksamkeit, Herzenswärme, Vertrauen und mit dem alltäglichen Rhythmus. Sie bekommt neue Aufgaben, die ihr Selbstbewusstsein stärken. So darf sie nun selbstständig zum Bäcker gehn um das Brot für die Familie zu kaufen, sie versorgt die Blümchen und Kräuter in ihrem Zimmer.  Sie steht nun zwischen zwei Entwicklungsstufen, auf der einen Seite ist sie noch ein Kindergartenkind und auf der anderen Seite ist sie schon ein Vorschulkind, das bald ganz andere Wege gehen wird. Man merkt ihr die Zerissenheit an. Sie wird groß. Wir achten auf regelmässigen und genügenden Schlaf, auf eine gesunde Ernährung, gehen noch mehr raus in die Natur, lesen viel vor. Malen, filzen, singen, kneten, das sind alles Dinge, die ihr jetzt besonders gut tun. Ich merke, dass sie den Zappel aus ihren Beinchen in manchen Situationen nicht herausbekommt, deshalb bekam sie ein neues Stühlchen, habe ich euch ja schon gezeigt, sie kann die Füße gut abstellen und baumeln somit nicht mehr, ich lass die kleinen Beinchen toben, hüpfen und springen. Auch massieren und Streichelspiele helfen ihr gut. Ja, so ist das wenn kleine Menschenkinder sich auf den Weg machen, in ihr eigenes Ich.




Liebe Grüße
Barbara

Dienstag, 17. Februar 2015

Zuckersüßes Wochenende .....

...... hallo ihr Lieben, ein zuckersüßes Wochenende liegt hinter.  Ich bin ja kein Fasenachter, aber ich kann mich noch gut erinnern, wie toll ich Fasching als Kind empfunden habe.  Deshalb würde ich das meinen Kindern auch nicht vorenthalten. So haben wir das Haus geschmückt und ....


....  Nachmittags gab es zur Teezeit ungesundes Süßes.  Aber naschen und schlemmen gehört für mich an Fasching einfach dazu. Schokokussbrötchen, Kräppel und lachende Amerikaner, wurden verputzt. Jeden Nachmittag was anderes.




Am Samstag war ich mit Lotta und der ganz großen Tochter auf einem kleinen Umzug. Wir haben ihn bewusst ausgewählt, da dort eine gute, aber auch sehr nette Stimmung ist. Keine Geschupse, kein Gedränge, keine Menschenmassenansammlung und doch eine ausgelassene Stimmung.

Lotta hatte gerade ihre Erkältung überstanden, da wollte ich zu große Menschenansammlungen vermeiden. Warum waren wir diesmal nur zu dritt?  Der eine Teil lag kränkelnd zu Hause und 2 meiner lieben Kinder haben sich nicht benommen und durften somit auch zu Hause bleiben. Wer sich nicht an Familienregeln hält, kann auch nicht erwarten, dass er an Familienaktionen teilhaben darf. Ja, an Regeln muss man sich schon halten, gell.

Zu Hause und im Kiga wurde sich als Ballerina verkleidet und unterwegs als kleines Giraffenkind.

Am Sonntag waren wir im Tierpark unterwegs. Lotta war das einzig verkleidete Kind, im Tierpark. Dementsprechend waren die Reaktionen. Zum Schluss war sie doch etwas genervt.  Der Kommentar war dann: "Können die nicht einfach mal die Klappe halten. Warum verkleiden die nicht ihre Kinder, dann sind die auch süß" Ja sie wird älter, aber dazu in einem anderen Post.

Es ist wirklich superschön, den Tierpark in jeder Jahreszeit erleben zu dürfen. Am Sonntag war es angenehm sonnig, strahlend blauer Himmel, der Weiher war noch zugefroren und so konnten wir die Entchen beim Eislauf bewundern, wir haben Wichtelhöhlen gefunden und bestaunt und das erste Picknick in diesem Jahr erlebt.


Morgen ist Fasching vorbei, es beginnt die Fastenzeit. Fasten werden wir nicht wirklich, dieses Jahr, wir werden einfach weiterhin auf eine gesunde Ernährung achten.



Ansonsten steht hier in der nächsten Zeit der Frühjahrsputz an, wir vertreiben den Winter, alles wird hell, klar und bunt. Alle Kinder werden mit uns im Haus werkeln. Es ist eine Familientradition, das Haus, den Hof, den Garten Frühlingsfrisch zu machen. Immerhin gehen wir ja dann auch auf Ostern zu.

LG

Barbara



Freitag, 13. Februar 2015

Gefilztes in Frühlingsbunt ....



  ... erstmal möchte ich ganz herzlich danke sagen, für eure liebem Genesungswünsche. Das baut doch immer auf, wenn man so zwischen den Schnupferichs sitzt. Zur Lage hier, Lotta geht es besser, sie hat zwar noch ein Schnupfennäschen und ist verschleimt, aber fröhlich und munter. Es folgte das Annakind und der Herzemnn, Anna ist jetzt auch schon vier Tage zu Hause, der Mann hat eine schlimme Rotznase, geht aber auf die Arbeit (augenroll), mein
ältester Sohn kränkelt auch, bei ihm macht sich das immer bemerkbar mit Nasembluten und die PT hat Asthma.





Also Alles in Allem Krankenlager, der Rest ist noch fit und ich hoffe das bleibt auch so. Aber wo man hinhört, schlägt der Virus zu, da kann man nicht viel machen, als ihn auszusitzen.Dieses tun wir auch.




Wir haben uns einen Nachmittag die Zeit vertrieben mit Filzen. Meine Schwester hat uns besucht und hat mit gewerkelt.


Wir haben Vogelnästchen und kleine Regenbogenwölkchen gefilzt. Für den Jahreszeitentisch haben wir auch angefangen zu filzen, das ist aber noch nicht fertig, da braucht man ein bissl Geduld.


Es wird bunt und frisch bei uns. Gaaaanz langsam hält der Winter im Siebenzwergehaus Auszug. Mütterchen Tau vetreibt König Winter, bis März wird es dauern bis alles Frühlingsfrisch ist.





Jetzt starten wir ins Wochenende.

LG

Barbara


Dienstag, 10. Februar 2015

Ab und An kommt es anders als man denkt .....

.... so kam es bei uns am Wochenende. Lotta wurde doch richtig krank, so konnten wir nicht wirklich vor die Tür. Sie musste, das Bettchen hütten und lag wirklich flach.
Die Nacht von Freitag auf Samstag verlief sehr unruhig, Lotta saß fast stündlich im Bett und kämpfte mit der Erkältung und ich kämpfte mit.



Der Samstag verlief ruhig, die größeren waren in der Schule und der Mann unterwegs. Zuvor haben wir aber gefrühstückt. Ich habe mich so sehr gefreut, mein Annakind war beim Bäcker und hat ein wundervolles Frühstück gezaubert, sie wollte mich entschädigen, für das ausgefallene Frühstück mit dem Herzmann. Das haben wir verschoben, wird aber nachgeholt. Das wird auch irgendwann klappen.  Ich habe dann den Haushalt erledigt und bin dann zum kranken Lottakind ins Bett gekrabbelt. Wir haben gekuschelt, gelesen , gespielt, gepuzzelt und CDs gehört.






 Zum Mittag gab es dann ein kräftiges Hühnersüppchen, das tat Allen gut.





 Den Nachmittag haben wir auch ruhig verbracht. Lotta konnte ein bisschen schlafen und wir werkelten in der Küche. Es wurde gebacken.



Der Herr Pseudkrupp hat uns auch von Samstag auf Sonntag Nacht  besucht, ich hätte sooo wahnsinnig gern auf ihn verzichtet. Ich konnte unser krankes Häschen, aber gut beruhigen. So haben wir die Nacht zum Tag gemacht.  Irgendwann gab er auf und wir konnten uns wieder aufs Ohr legen und Heija machen. Ich habe natürlich nicht wirklich fest geschlafen, man hat ja immer ein Auge aufs kleine Kind.





Der Sonntag verlief ähnlich wie der Samstag. Was soll man auch machen, wenn das Kind in den Seilen hängt und sich zu einem Glühwürmchen entwickelt.
Jetzt geht der Virus reihum und rafft die Kinder so nach und nach dahin. Wir tun das Beste um ihn schnell wieder loszuwerden.


Also nix ausergewöhnliches für diese Jahreszeit. Ich versuche hier alles am laufen zu halten. Mache Brust- und Hals-Wickel und verwöhne die kranken Glühwürmchen.  Ich habe heute alles gut geregelt bekommen. Habe nur noch 2 Maschinen Wäsche zu waschen und konnte mich nun auch mal hinsetzen und in Zeitschriften blättern.




 Und jetzt gibt es etwas Leckeres.  It´s Teatime. Nervennahrung :)


Ich bin dankbar, dass ich mich nicht so leicht anstecke, das könnte ich nun gar nicht gebrauchen.
Denn der Herzmann hat gerade sehr viel Arbeit am Hals und kann mir leider so gar nicht zur Seite stehn. Das fällt mir schon manchmal schwer, aber ich will nicht klagen. Es geht uns ja ansonsten recht gut.

LG

Barbara



Freitag, 6. Februar 2015

Hallo Wochenende ...

jetzt bist du da und wir freuen uns.

Das Haus ist geputzt, die Wäsche gewaschen, die Betten sind frisch bezogen und der Kühlschrank ist gefüllt.
Alles ist gemütlich und blitzt und blinkt. :)



 Lotta hatte heute Kindergartenfrei, sie schwächelt ein bisschen und mir war es lieber sie einen Tag zu Hause zu lassen, bevor sie wieder ganz in den Seilen hängt. In unserem Kindergarten wird gehustet und geschnupft, da sieht man die Viren förmlich in der Luft schweben. Morgens haben wir zusammen gefrühstückt und dann ging es an die Hausarbeit. Lotta hat schön gespielt, fleissig geholfen und wir haben zusammen gekocht.





Sie war ausgesprochen ausgeglichen und glücklich. Manchmal denke ich, so ein Kindergartenleben kann auch ganz schön anstrengend sein.  Im Moment  geht es auch viel darum, wer der Chef im Mädchenteam ist, da gibt es wohl ab und an auch mal richtig Zank. Nunja, aber das gehört zum gross werden halt dazu.


Ansonsten haben wir eine ereignis-, arbeitsreiche Woche erfolgreich hinter uns gebracht.
Also Grund genug sich auf das wohlverdiente Wochenende zu freuen. Morgen müssen wir früh raus, die Kinder müssen in die Schule, Tag der offenen Tür.
Der Herzmann und ich gehen frühstücken, darauf freuen wir uns sehr. Mal in Ruhe ein paar Worte wechseln, zusammen sitzen und schlemmen, das ist schon was Feines, es wird uns gut tun.
Am Samstag wird dann noch gebacken und abends gibt es Pizza, jeder so wie er sie mag. Familienkochen, mal sehn wie es wird.



Am Sonntag soll das Wetter ja recht gut werden, es wird uns in den Tierpark ziehen, eine Runde im Schnee zu den Tieren, bei hoffentlich schönen Sonnenschein.  Ich hoffe Lotta ist fit und wir können raus.


Vorhin  haben wir eine kleine Runde um den Weiher gedreht. Ich musste meinen Sohn an die Bahn fahren, da bot sich das dann an.



Jetzt werden wir unsere Teestunde halten und zum gemütlichen Teil übergehen. Draussen zieht es zu und es weht ein eisiger Wind. Wie gut, dass wir unseren Spaziergang schon hatten, da war noch heller Sonnenschein. Die Sonne tut so gut, alles ist hell und klar.


Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochende, lasst es euch gut gehn.

LG

Barbara

Donnerstag, 5. Februar 2015

Landlebengeplauder






Ja, wir leben auf dem Land und leben auch ein Landleben. Manchmal fühle ich mich in die Zeit zurück versetzt, als ich noch ein Kind war.  Morgens müssen wir in der guten Stube das Feuerchen anmachen, damit wir es schön warm haben. Das Holz für den Ofen wird selbst gesägt  um dann gestapelt im Schuppen zu landen.




Wir züchten unser Obst und Gemüse selbst und es wird verarbeitet. Natürlich reicht der Anbau bei weitem nicht, wir müssen dazukaufen. Ich orientiere mich auch da an dem Leben meiner Eltern, wir hatten eine gute Kindheit,  wir lebten auch sehr ländlich und meine Eltern waren fast Selbstversorger, es wurde viel selbst hergestellt.



Morgens, wenn ich Lotta in den Kiga fahre, sehen wir oft Rehe, Füchse oder Eichhörnchen, im Herbst zieht der Nebel über die Felder, Im Sommer leuchten die Felder gelb und bunt, im Winter bekommen wir hier auch Schnee ab. Ja, vielleicht leben wir hier auch ein bisschen altmodisch, weil uns so viele Dinge wichtig sind, die schon in Vergessenheit geraten sind, mag sein. Doch unsere Kinder, auch die Großen, haben sich noch nicht beschwert. Sie gehen teilweise ja auch schon ihre eigenen Wege und  stehen  mit beiden Beinen fest im Leben, sie sind selbstbewusst und auch modern, obwohl wir uns oft von anderen Familien unterscheiden. So mögen die Kids unsere Rituale, ich merke das immer an bestimmten Festtagen, da kommen sie schon und sagen ich freue mich schon auf das ......



Doch hie und da plagt einen schon auch das schlechte Gewissen, so ländlich zu wohnen ist auch manchmal nicht so einfach. Der Große Sohn muss eine lange Fahrtzeit auf sich nehmen um auf die Arbeit zu kommen und wie oft fährt mein Mann mitten in der Nacht los um ihn abzuholen, da um diese Uhrzeit kein Bus in unsere Gegend fährt. Ohne Führerschein ist man schon aufgeschmissen, da muss man als Eltern wirklich ganz und gar dahinter stehn. Als Lotta auf die Welt kam, sind wir noch mehr aufs Land gezogen, in ein altes Haus, mit seinem ganz besonderen Charme. Doch hier haben wir den Platz den wir brauchen, einen Garten, einen großen Hof und viel Stauraum. Das Haus spiegelt auch das meiner Eltern wieder, ich merke immer wieder wie sehr mich ihr Leben geprägt und beeindruckt hat. Dadurch habe ich auch die Kraft, das alles zu bewältigen, denn ich habe das Leben in meinem Elterhnaus so sehr geliebt. Ich bin froh, das alles so leben zu können und dieses auch so empfinden zu dürfen. Ich bin schon auch ein Bewunderer der Frauen in den 50 er, 60 er Jahren, sie hat so leicht nichts umgehauen, sie waren gerne nur Hausfrau und Mutter, es war einfach selbstverständlich.



Heute ist das ja fast nicht mehr möglich, die meisten Frauen müssen (möchten) dazu verdienen, weil es einfach nicht langt. Auch wenn das Leben auf dem Land schon einige Nachteile hat, möchte ich es nicht vermissen. In einer großen Stadt könnte ich wohl nicht leben, mir wäre der Trubel zu groß. Am Stadtrand ginge schon, denn da hat man auch noch die Ruhe, die ich persönlich brauche um mich wohlzufühlen. Ich bin eine Landtrulla und werde es wohl auch bleiben.


LG
Barbara