Komm ich nehm dich mit ....

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Donnerstag, 11. Dezember 2014

Nachdenklich !!!!!




Heute ist so ein Tag, ich grübel zuviel. Mache mir Gedanken um die Kinder, um Lotta, sie hat Fiebebräckchen und der Husten ist auch gut dabei. Mein Mann glänzt mit Abwesenheit, er arbeitet soviel, man sieht ihn kaum. Er ist im Moment auch viel über Nacht weg. Eigentlich kenne ich das ja schon, so war es und es wird auch so bleiben. Aber da gibt es diese Tage, wo ich schon ein bissl traurig bin. Da kommt alles hoch, Hausfrauenfrust, Sorgen und das sich Alleine fühlen. Es ist nicht oft, aber es kommt vor. Natürlich habe ich nur noch Lotta die klein ist, die anderen sollte man meinen sind schon groß. Aber wer PK kennt, weiß sie hinken einfach oft hinterher und sind im Alltag oft schwierig. Natürlich werden jetzt einige denken, aber das weiss man doch Alles vorher, selbst dran schuld, warum hat sie auch soviele Kinder. Ja klar, ist auch so, man wollte es ja. Und trotzdem gibt es Tage, da ist man einfach nicht gut drauf und fühlt sich nicht wohl in seiner Haut. Es ist nicht so, dass ich dann nichts geregelt bekomme, das Uhrwerk läuft. Aber halt nachdenklicher als sonst. Kennt  ihr auch solche Tage? Was macht ihr dann? Ich versuche trotzdem einigermassen im Rythmus zu bleiben um mir später eine Auszeit zu gönnen.

Ich trinke jetzt mal einen Tee und mache mal ein bissl Musik an. Oft hilft das ja. Und dann ist da ja noch mein kleines Fieberbäckchen, das mich voll und ganz jetzt braucht.

Also dann !!!!

LG

Barbara

Kommentare:

  1. Solche Tage gibt es,auch wenn man eine Großfamilie hat darf man meckern und maulig sein.Da ist so ein Spruch:das wusste man ja vorher fehl am Platz.Auch wir können nicht imme nur fröhlich sein.Ja und wie du schon sagst wer selber Pflegekinder hat weiß wovon du sprichts.da läuft der Alltag eben anders.
    Oft kommt gerade bei uns Großfamilien alles zusammen und unsere Männer glänzen mit Abwesenheit.
    Gute Besserung für´s Fieberbäckchen.
    LG
    Nicole

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  2. Ähm.... "wusste man ja vorher"??? Also, ich kann beim allerbesten Willen nicht in die Zukunft blicken. Ich habe definitiv nicht vorher gewusst, welche Grenzen meine PK so überschreiten und wie ich mich dabei fühlen würde.
    Ich habe gewusst, dass das Leben mit Kindern anders sein würde. Und das Leben mit PK nochmal ganz anders, ja.
    Und deshalb steht es mir nicht zu, mal ganz persönlich frustriert zu sein? Zu äußern, dass mir dieses "anders" gerade mal so gar nicht in den Kram passt oder sogar über den Kopf zu wachsen droht?
    *Schild hochhalt: DAGEGEN!!*
    In solchen Fällen versuche ich, auf "Profimodus" zu schalten (gelingt mal mehr, mal weniger gut) und bei allen notwendigerweise zu verrichtenden Arbeiten und Aufgaben zu funktionieren. Wenn's geht, zwischendurch an die Ecke setzen, durchatmen, Tee (in meinem Fall eher Kaffee) trinken und eine "Gänseblümchenliste" anzulegen. Auf meine "Gänseblümchenliste" kommen die Dinge, die eigentlich ganz ganz toll sind an meinem Alltag. Wenn ich nämlich diese hübschen kleinen Gänseblümchen (die heißen so, weil sie eine langweilige grüne Rasenfläche aufhübschen und trotzdem leicht übersehen werden) anschaue, relativiert sich das mit dem Frust. Und wenn nicht, muss ich dringend überlegen, an welchen Frustursachen dringend gearbeitet werden muss, damit mehr Gänseblümchen blühen können.

    So mache ich das.

    Frust ist individuell....

    Liebe Grüße vom
    LandEi

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  3. Liebe Barbara,

    ja solche Tage kenne ich auch zu gut Sie sind nicht oft da, aber es gibt sie. Mir hilft es dann ein wenig raus zu gehen. Eine extra Runde spazieren zu gehen und aus der Vogelperspektive meine Leben zu betrachten. Dankbar die schönen Dinge aufzählen und die Sorgen dabei beiseite zu schieben.
    Manchmal ist es auch ein simples Telefonat mit einer Gleichgesinnten, welches Erleichterung verschafft.
    An solchen Tagen mache ich natürlich auch alles was so anfällt und gemacht werden muss, aber ich schalte einen Gang herunter. Mache es nachdenklicher und lasse mir Zeit hinterher zu kommen. Extra Aufgaben gibt es an solchen Tagen nicht. Die können an guten Tagen erledigt werden.

    Liebe Grüße Dir
    Andrea

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  4. Liebe Barbara,

    wir kennen alle diese Tage, und es muss auch erlaubt sein, darüber reden zu können. Das verschafft einem Luft, und dann kann man es wieder angehen.

    Allerbeste Grüße

    Anke

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  5. Liebe Barbara,
    jeder ist mal frustriert, ganz gleich ob mit oder ohne Großfamilie.
    Wir menscheln - alle miteinander - und so soll es ja auch sein, sonst wären wir ja Maschinen.
    Ich mache eigentlich gar nicht viel, ich sitze die schlechte Zeit aus. Wenn's nicht besser wird, dann muss man eh versuchen etwas an der Situation zu ändern, indem man das Problem demjenigen gegenüber anspricht, der Grund des Problems ist. Bei dir sind das anscheinend die Arbeitszeiten deines Mannes.
    Ich schick dir mal eine feste Umarmung, Alles Liebe Babsy

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  6. Liebe Barbara ,
    ach auch ich kenne diese Tage zu gut , da brauch es keiner Großfamilie oder Pflegekinder . Das ist manchmal einfach so , alles nervt , keiner macht was richtig , man ärgert sich über sich selbst , weil es nicht so läuft wie immer , dazu so düstere Gedanken . Mein Mann arbeitet auch so viel , dann sitze ich und heule sogar , weil ich die Welt so schlecht finde . Und ich muss aufpassen , meinem Partner keine Vorwürfe zu machen , denn der ist selbstständig und könnte eigentlich auch weniger arbeiten . Er will aber nicht , workaholik sag ich nur . Das darf man dann nicht auf sich beziehen , mach ich aber zumeist .
    Eine schwierige Kiste . Man lebt irgendwie damit . Mir hilft dann auch ein Telefonat mit der Freundinn . Allerdings kann ich das nicht so direkt angehen ,
    ich ruf meist unter einem Vorwand an und sie merkt und dann ergibt es sich .
    Musik und Spaziergänge helfen mir auch gut . Und meine unmittelbaren Kollegen sind auch ganz lieb und leisten Trost . Dann wird's meist viel besser ,
    bis zum nächsten meiner trüben Tage .
    Und Quatsch PK und man hätte vorher gewusst , was weiß man schon wirklich .
    Sicher es ist anders mit Ihnen . Aber bei keinem der Kinder wissen wir wie es werden wird . Und ja alle werden sie größer und brauchen uns weniger . Oh was hat mich das kaputt gemacht und ich wollte nie glauben , das das mal wieder mit mir wird . Und doch , es wird anders und man kann wieder mit um gehen . Es ist ganz normal auch mal so traurig zu sein . Grad bei uns , die wir uns viel Gedanken machen und grübeln . Das kann ich auch nicht ändern , obwohl ich oft merke , das macht mir erst die Probleme . Aber nur heiti teiti ist nicht die Realität .
    Ich wünsch dir viel Kraft und gaaaanz viel gute Besserung für die Kleine .
    Drück dich . LG JANI

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  7. Liebe Barbara!
    Deine Worte kommen mir so bekannt vor!!Auch ich habe einen Mann,der viel arbeitet..ich glaube fast das ist typisch in großen Familien,oder??
    Ich habe zwar kein PK aber dafür 8 eigene..und natürlich sind wir selber schuld;-)….aber jede Mutter mit 2 Kindern darf mal jammern und kaputt sein…wir nicht,weil…das haben wir ja so gewollt…grr..manchmal ist äs aber einfach zu viel,zu einsam trotz vieler Kinder ,zu monoton und zu wenig"toll gemacht!".Was ich dann so mache…ich weiß nicht,den Tag rum kriegen..am nächsten sieht es meistens schon wieder anders aus:-) und genau: Wir haben das ja so gewollt!! und das meine ich jetzt im positiven Sinne! Ich glaube aber jeder der auerhäusig arbeitet kennt solche "kein Lust"-gefühle auch…
    ich wünsche dir einen Schwung Kraft und gute Laune!!..ich grübel auch immer zuviel….und oft löst sich dann im Nachhinein alles auf..und ich bewundere meinen Mann für seine Unbefangenheit;-)
    Liebe solidarische Grüße!! Tanja

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  8. Liebe Barbara,

    Mir geht es gerade auch so. Der Mann hat Spätschicht und ich darf alle Termine abarbeiten. Heute ist es extrem. wir haben viele Pflegekinder, da kommt auch immer der Spruch, das habt ihr euch doch so ausgesucht....ich jammere sowieso schon nicht mehr...nur wenn ich so einen Post lese, dann überkommt es mich mal. Natürlich darf man sich auch mal überfordert fühlen, Barbara! Gerade zu dieser Zeit wenn es eigentlich besinnlich zugehen sollte und man viele Termine oder kranke Kinder hat.
    Schicke dir ganz liebe Grüße und umarmung
    ❤️Lichst
    Stefanie

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  9. Ja liebe Barbara, solche Tage hat jeder...Leider.....Und bei Dir kann ich mir gut vorstellen, dass da manchmal alles zuviel wird. Die Kinder, die Termine und und....
    Ich drücke Dich fest und wünsche der Lotta Gute Besserung
    Gabi

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  10. Liebe Barbara,
    wie gut ich Dich verstehe. Gewisse Sätze höre ich auch immer wieder. Ich jammere nur noch da, wo man mich versteht. Und ich habe nur zwei Kinder, Adoptiv- und Pflegekind.
    Die Beiden haben beide zu knabbern, zuviel ist Ihnen im Bauch der Mama widerfahren. Schaden haben beide mehr oder weniger genommen und jetzt sind sie so alt und fangen langsam an zu verstehen. Oft sind sie auch mal traurig und wütend. Sie brauchen Ihre Zeit, anders als gesunde Kinder. Und wir Pflegeeltern leiden mit Ihnen, versuchen immer, alles möglich gut hinzubekommen, damit sie ihr Trauma gut überstehen. Man macht sich viele Gedanken und muß auch oft aufgeben. Das raubt Kraft, und wenn man das alles größtenteils allein machen muß, stresst es einfach auch mal. Die Männer können nicht`s dafür, sie müssen nun mal arbeiten. Aber man kommt sich einfach verloren vor. Am nächsten Tag wird es meistens besser.
    Aber bitte vergiß bei Deiner Sorge nicht, was für eine tolle Familie Du hast. Wenn ich immer lese, was die Grossen bei Euch alles machen und mit wieviel Liebe, da kannst Du mächtig stolz sein.
    Also Kopf hoch, Tränen weggewischt, morgen ist`s wieder besser.
    Ich hoffe es ist jetzt nicht zu verwirrend, mein Geschreibsel, aber meine Kids streiten oben und ich bin mit einem Ohr bei Ihnen.
    Liebe Grüße und einen dicken Drücker,
    Anja

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  11. Liebe Barbara,
    na klar kenne ich solche Tage auch. Und ich finde es gar nicht so schlecht, wenn man sich mal nur mit sich und seinem Leben beschäftigt und auch mal traurig oder frustriert ist über Dinge, die manchmal nicht nach unseren Vorstellungen laufen. Und du hast doch wirklich auch immer viel um die Ohren, ein erfülltes - aber auch anstrengendes Leben. Ich bewundere das immer sehr, gerade weil du das so toll machst. Liebe Grüße und ein erholsames Wochenende für dich und deine Familie

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  12. Liebe Barbara,
    auch ich kenne diese Tage und bei mir sind alle Kinder raus. Trotzdem sind die Gedanken bei ihnen ... geht's ihnen gut, kommen sie mit ihrem Leben klar und mehr. Wenn dann so ein Sorgenkind dabei ist, ist das noch viel schlimmer, dann sind die Sorgen viel größer. Warum das so ist, wüsste ich auch gern. Man sollte denken, im Alter löst man sich ab von diesen Dingen, bekommt Abstand - nö, so isses nicht. So gibt es vieles, was einen runter zieht, dabei könnte man doch glücklich sein ... hm.
    Ich wünsche Dir einen ausgeglichenen Tag voller Freude.
    Liebe Grüße von Anne

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  13. Liebe Barbara
    Frau darf auch mal "frustriert und traurig " sein.
    Ich wünsche Dir viel Kraft.
    Liebe grüße

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  14. Ich glaube wir haben alle solche Tage. Ich persönlich bekomme so eine nachdenkliche Stimmung nur weg, wenn ich eine Nacht drüber geschlafen habe. So nach dem Motto: Ach ist doch gar nicht so schlimm ;)

    So lange es nicht in einer Depression mündet ist doch alles gut.

    LG

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