Komm ich nehm dich mit ....

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Freitag, 30. Mai 2014

Eine Butze braucht das Kind !!!




Kinder brauchen Freiraum und viel Spielmöglichkeiten bei denen sie ihre Kreativität, ihren Tatendrang und ihre Phantasie ausleben dürfen. Sie brauchen Rückzugsmöglichkeiten wo sie ungestört und frei spielen können. Ein toller Ort ist dafür ein Spielhäuschen, hier bei uns liebevoll die Butze genannt.




Auch ich durfte in den Genuss so eines Hüttchens kommen, bei meiner Freundin im Garten. Wir durften dort schalten und walten wie wir wollten. Dort wurde sogar gekocht und gefeiert. Wir waren allerdings ein bisschen älter. Aber ich kann mich gut an diese Zeit erinnern, so fühlten wir uns doch schon recht erwachsen damals in unserem tun und handeln. Es war eine supertolle Zeit, so ungestört hausen zu dürfen. Und da ich diese Zeit so toll fand, kamen meine Kinder alle in den Genuss eines solchen Hüttchens.



Auch zu unserem alten Häuschens gehörte ein Garten, auf dessen Grund so ein schönes Hüttchen stand. Erst eroberten die Jungs diese Butze und dann lösten die Mädels sie irgendwann ab. Die Mädchen nutzen ihr Häuschen bei Wind und Wetter. Ich muss dazu sagen, der Garten von uns war nicht direkt ans Haus gebunden. Sie mussten schon ein Stückchen laufen. Ich erinnere mich gut daran, wie sie sogar im Winter ihr Körbchen gepackt haben wollten, mit heißem Tee und Lebkuchen. So zogen sie los, kamen immer gut gelaunt und sehr stolz zurück.



Nun hat auch Lotta ihre eigene Butze. Es werden schon eifrig Pläne geschmiedet, mit den Freundinnen, was sie dort alles erleben und anstellen möchten. Es wird gekichert und getuschelt. Ich denke sie wird genauso wie wir alle hier in der Familie ihre ganz eigenen und großen Abenteuer in ihrer Butze erleben.



Huhu, liebe Nicole, ich hoffe du kannst alles gut erkennen und dir gefällt was du siehst. Vielleicht ist ja was dabei für eure Mäuse.

Lg

Barbara

Donnerstag, 29. Mai 2014

Was uns gut tut sind unsere Wochenenrituale!!





Das Wochenende ist uns immer wichtig. Eine Zeit zum ausruhen, zum Kraft tanken und um stressfreie Familienzeit zu verbringen.



Am Freitag wird soweit alles erledigt, es wird das Haus geputzt, die Tiere werden sauber gemacht und der Speiseplan wird besprochen. Dann geht es zum gemütlichen Teil über. Seit Jahren leben wir Freitags einen gemütlichen Abend. Es gibt leckere belegte Brote, die meistens meine bessere Hälfte richtet. Es darf dann im Wohnzimmer gegessen werden. Das habe ich schon so gehändelt, als ich noch allein mit meinen beiden Jungs war. Sie waren damals ja noch richtig klein.


Am Samstag morgen stehen meine Tochter Anna und ich immer zeitig auf und wir fahren zu einkaufen. Wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team und wissen genau was wir einkaufen müssen und wo wir es finden. Wir geniessen die gemeinsame Zeit. Nach dem Einkauf gönnen wir uns dann einen Kaffee (Tee), den wir uns in aller Ruhe schmecken lassen. Die Zuhause gebliebenen erledigen dann die anfallenden Hausarbeiten und decken den Frühstückstisch. Vom Einkauf bringen wir dann frische Brötchen mit, am Wochenende wird bei uns immer lange und gut gefrühstückt.


Der Nachmittag wird individuell gestaltet, es kommt auch immer auf die Jahreszeit und das Wetter an. Oft wird Kuchen (Plätzchen) gebacken, im Garten gewerkelt, gebastelt, gespielt oder auch mal ein Familienausflug unternommen. Am Abend wird zusammen gekocht, es gibt ein Samstagabendessen. Manchmal verleben wir einen Spieleabend, Zuhausekinoabend, manchmal trennen sich auch die Geschlechter und es wird etwas typisch männliches/weibliches praktiziert, jetzt in dieser Jahreszeit sitzen wir auch lange draussen, zünden ein Feuerchen an und es wird geschwätzt und gelacht. Diese Stimmung am Samstagabend ist immer irgendwie besonders. Ich denke, dass liegt daran, das jeder ausgeruht und entspannt ist. Diese gemeinsamen Abende sind für mich etwas arg Schönes, da ich ja schon relativ große Kinder habe und ich es nicht als verständlich ansehe, dass sie noch so nah an uns sind.


Am Sonntag wird ausgeschlafen und dann freuen wir uns auf ein Sonntagsfrühstück. Meistens kümmert sich der Herzmann und eins von unseren Kindern darum. Dann steht Familienprogramm an. Es ist ganz unterschiedlich, was wir erleben. Ob wir einen Schlafanzugsonntag mit gammeln verbringen oder etwas unternehmen. Das kommt ganz auf die Stimmung an.

Das sind so unsere Wochenendrituale die wir hier leben, natürlich kommt auch mal was dazwischen, aber so im Großen und Ganzen laufen so unsere Wochenenden ab. Und ich muss sagen sie tun uns gut. Die Wochenenden sind halt doch noch was besonders.

Heute ist es bei uns richtig trüb, es sieht aus als ob es gleich noch mal regnen wird. Wir machen es uns zu Hause gemütlich. Die einen kuscheln sich ins Bett und lesen, die anderen spielen, Lotta hat Papatag und geniest seine volle Aufmerksamkeit. Jetzt werden wir gleich zusammen Kaffee trinken und uns das Bäuchlein mit leckeren Kuchen und Obst vollschlagen.

Ich wünsche euch einen schönen restlichen Feiertag.

Lieblingsgrüße von

Eurer Barbara

Dienstag, 27. Mai 2014

Spielplatzliebe, Spielplatzspass ...

 ... man kann es sehen, man kann es spüren und man muss es genießen.



Später wenn die Kinder schon groß sind, denken wir gern an diese schöne Zeit zurück. Darf ich euch aus eigener Erfahrung erzählen. Ich denke oft an diese Spielplatzzeit meiner großen Kinder zurück, manchmal steckt schon ein bisschen Wehmut in meinen Gedanken. Aber ich darf die Zeit ja noch ein bisschen lieben. Denn unser kleinstes Zwerglein wird noch eine ganze zeitlang eine Spielplatzliebe verspüren.
Wir packen den Rucksack und  schnappen uns die Picknickdecke, dann kann es losgehen. Auch wenn wir einen richtigen Spielplatz hier bei uns im Garten und Hof haben, ist es trotzdem immer wieder ein Erlebnis, einen Spielplatz zu erobern und unsicher zu machen. Vor allen Dingen, kann man dort ja auch andere Zwerglein aus dem Kindergarten zufällig treffen. Was den Spaß mächtig erhöht. Es wird geklettert, geschaukelt, gesprungen und gerannt. Wir toben und spielen, bauen die größten Sandburgen, machen Matschepampe und verhübschen unser Haar mit Blümchenschmuck.Wenn wir eine Pause brauchen setzen wir uns auf unsere Decke, verknuspern leckere Kekse, naschen süße Früchte und trinken erfrischenden Tee. Ruhen uns aus, lesen in tollen Büchern, schauen in den Himmel, bestaunen die Wolken, suchen Wolkenbilder und bewundern die großen, hohen Bäume die uns ein bisschen Schatten spenden.




Danach stürzen wir uns weiter in den Spielspaß um dann etwas später, müde und zufrieden nach Hause zu wandern. Zu hause angekommen wird das sehr müde, aber überglückliche Kind geduscht und mit Lavendelöl verwöhnt. So kann es später selig einschlummern und von dem herrlichen Spielplatzpass träumen.

So ist das mit der Spielplatzliebe, gell!!!

Herzensgrüße schickt euch
Barbara

Mittwoch, 21. Mai 2014

Was wir auf unseren Spaziergängen alles so entdecken!!





Von Krabbelkäfern, Schnecken, die mit ihren Häuschen durch die Welt ziehen, von wilden Tieren, die unseren Weg kreuzen, von den Blümchen am Wegesrand und wie die Natur uns zeigt, dass sie uns liebt.

Wenn wir so unsere Runden drehen und unsere Augen und Ohren ganz weit auf machen, können wir mit der Natur die schönsten, spannendsten und tollsten Dinge erleben. Da ein Krabbelkäfer, dort ein Schnecklein, hier die kleine Raupe Nimmersatt. Überall können wir etwas bestaunen.


 Der Frühlingsmistkäfer arbeitet emsig und fleißig vor sich hin.
 Und dieser Bursche, was hat er wohl vor?


Ganz viele Raupen " Nimmersatt " die sich alle irgendwann entpuppen und zu wunderhübschen Schmetterlingen werden.


 Überall kribbelt und krabbelt es.


Allerdings, wenn uns diese Gesellen über den Weg laufen, kann es einem im ersten Moment schon mal erschrecken.


Blindschleichen und Ringelnattern sind hier keine Seltenheit.

Auch Schnecki lässt sich oft hier sehen. Diese kroch doch ganz keck über mein Buch.  Kennt ihr Schnecki? Ist der Freund von Tilda Apfelkern. Wunderschöne Vorlesebücher von einer  holunderblütenweißen Maus.

Und überall wo wir hinschauen zeigt uns die Natur, wie gern sie uns hat.

Pusteblümchen, die unseren Kinder ein Lachen ins Gesicht zaubern, wenn sie die Schirmchen in die Luft schweben lassen können.

 Durch ihre kräftigen Farben und ihre Blütenpracht.












 Und oft schenkt sie uns ein Herzchen, wenn wir nur genau hinschauen.

 Und ein breites Lächeln, vielleicht?
All das können wir auf unseren Spaziergängen erleben und bestaunen.

Ich liebe unsere Spaziergänge und die wunderschöne Gegend in der wir leben und lieben dürfen.



Euch Allen einen schönen Mittwoch.

Eure
Barbara

Freitag, 16. Mai 2014

Für Sina : Kunterbunte Frühlingsfenster und Windlichter mit gepressten Bütenblättern !!

Die liebe Sina fragte mich ob ich nicht unsere kunterbunten Frühlingsfenster zeigen möchte. Mach ich gern liebe Sina.Wenn es draußen regnet und unfreundlich ist, nutzen wir die Schlechtwetterzeit und werkeln ein bissl vor uns hin. Wir haben die Motive extra groß gehalten, dass Lotta auch richtig mit basteln kann. So kann sie  munter drauf losschneiden und verliert auch nicht die Geduld, denn es kommt rasch zu einem Ergebnis. Wenn dann die Tante noch mit uns bastelt macht es noch viel mehr Spaß.

Dazu passen dann auch noch ein paar Windlichtlein mit gepressten Blütenblättern.
 Sie gehen wirklich einfach. Ihr braucht dazu nur Teelichthalter. Krepppapier, gepresste Blütenblätter und bunte Bändchen. Die Blütenblätter aufs Krepppapier kleben, danach das Krepppapier um die Teelichthalter wickeln und mit dem Bändchen befestigen. Fertig. Da können auch kleine Händchen kräftig mit halten.


Ein Bienenwachsteelicht hineinstellen und schon ist habt ihr ein nettes Lichtlein auf der Fensterbank.

Schönen Freitag euch Allen.
LG
Barbara

Mittwoch, 14. Mai 2014

Huhu, heute mal wieder ein bisschen was von uns...

... was machen wir so !!!!

Wir haben Muttertag gefeiert, ich wurde liebevoll von dem kleinen Lottakind geweckt. Sie streichelte meine Wange und sagte: " Heute ist es soweit, freust du dich auch so? Es ist Muttertag." Sie war so aufgeregt.
Mein Mann und unsere Töchter haben ein tolles Frühstücksbuffet gezaubert.

Ich wurde liebevoll beschenkt. Die Kinder und mein Lieblingsmann haben sich so viel Mühe gemacht.

Ich bekam ein Sonnenbänkchen. Ich trauerte meinem alten Bänklein hinterher. Es stand bei uns im Hof und ist leider an Altersschwäche gestorben. Ich liebte es auf dieser Bank morgens zu rasten und meinen Kaffee zu trinken. Und jetzt habe ich ein Neues. Mein Herzmann und das Lottakind haben schwer gewerkelt. Ich freue mich sehr. Alle Kinder haben an mich gedacht, auch meine Lieben die an diesem Tag nicht bei uns sein konnten.


Wir haben einen Familienausflug in ein tolles Museum unternommen. Mein großer Sohn schenkte Lotta zum Geburtstag einen Gutschein für einen Ausflug ins Museum. Und jetzt konnte sie ihn einlösen.

Im Museum habe ich vom meinem großen Sohn Dinos geschenkt bekommen. Ich sammle kleine Glastierchen. Mit den beiden Stoffdinos verbinden wir schöne Erinnerungen. Wir haben als er noch ein kleiner Zwergenjunge war, Freitags immer einen gemütlichen Abend erlebt. Dann haben wir oft "in einem Land vor unserer Zeit geschaut".  Es war eine schöne und doch auch oft schwere Zeit für mich und meine beiden Jungs. Die Stoffdinos erinnerten ihn an diese Zeit. Und so hat er sie für mich gekauft. Ich weiss, was er mir damit sagen möchte und freue mich so sehr.



Wir beobachten das Wetter und staunen wie vielfältig im Moment der Himmel aussehen kann. Wir werkeln und verschönern Garten und Terrasse, spielen im Sand. Und freuen uns wenn wir die Sonne mal sehen.


Ansonsten leben wir das ganz normale Großfamilienleben. Wir drehen unsere Runden, besuchen die Entchen und die Schäfchen, sitzen im Strandkorb, natürlich immer dabei unsere Kätzchen. Ist das Wetter gar zu schlimm, springen wir in unsere Kuschelhosen, zünden die Kerzen an, verknuspern Erdbeermuffins und verwöhnen uns ein bisschen mit Wellness.


Jaa, so sieht unser Leben im Moment aus. Viel Druck von aussen gibt es leider auch mal wieder, aber wisst ihr was, es ist manchmal gar nicht so schlimm, denn unsere Familie wächst daran ,wir wachsen noch mehr zusammen und geniessen schöne Großfamilenmomente umso mehr.


LG

Barbara

Donnerstag, 8. Mai 2014

Unaer Leben im Mai und ein Frühlings- Fenster-Kränzchen aus Efeu






Mai der Wonnemonat. Naja, im Moment zeigt er sich ja nicht so wonnig und sonnig. Aber wenn die Eisheiligen vorbei sind, hoffe ich doch auf Besserung.
Im Mai scheint die Natur geradezu zu explodieren, alles grünt und blüht. Wir schlafen bei halboffenem Fenster und können schon ganz früh den Stimmen der Natur lauschen. Im Mai gibt es viele Feiertage und dadurch lange Wochenenden. An diesen freien Tagen kann man viel unternehmen. Es werden viele Feste gefeiert. So zünden wir doch oft ein Feuerchen an und sitzen lange draussen. Eine Maibowle wird angesetzt, so grünt der Waldmeister doch nur im Mai. Auch wird im Mai oft der Grill angeschmissen..Mit selbstgemachter Bärlauchbutter und anderen Leckereien wird es richtig gemütlich.  Ansonsten wird oft der Rucksack gepackt und es geht raus in die Natur. Was uns immer besonders viel Spass bereitet, ist einfach den Gaskocher mit ins Gepäck zu verstauen. Ein paar kleine Würstchen werden in einer Pfanne einfach so gebraten, ein Abenteuer für unsere Kinder. Und man kann sich mit dem Gaskocher  prima einen Kaffee kochen, das wiederum schmeckt den Erwachsenen.  Also nix wie raus. Zeigt sich der Mai von seiner besten Seite, kann man vielleicht an einem langen Wochenede das Zelt aufschlagen und draussen übernachten. Macht gerade den Kindern riesigen Spass. Auch die Freibad Saison wird im Wonnemonat eröffnet, ob wir diesen Monat  schon plantschen dürfen, ich weiss ja nicht!!!




Im Garten und Gewächshaus können wir zusehen, wie unsere Kräuter und das Gemüse wachsen. Die Freude wird immer größer, denn man kann ja in ein paar Wochen schon etwas abernten.
Auf den Tisch kommen jetzt viele Gemüsegerichte, Salate, Spargel, es wird mit vielen frischen Kräutern gekocht. Man sehnt sich nach frischem Obst und Gemüse, aber die Pallette wird jetzt auch wieder breiter. An Obst und Gemüse gibt es jetzt schon eine größere Auswahl. Vor allen Dingen können wir jetzt leckere Erdbeeren geniessen. Und das tun wir auch.





Im Haus wird es jetzt bunt und fröhlich. Aus Tonpaier gebastelte Schmetterlinge, Raupen und Blumen verschönern unsere Fensterscheiben. Auf Feld- und Wiese werden die schönsten Frühlingssträuße gepflückt. Auch farbenprächtige Kränze werden gebunden, die einen Tisch verschönern oder an der Haustür plaziert, einen lieben Gast herzlich willkommen heißen.



Im Mai kommen immer noch frische Düfte ins Duftlämpchen. Aber auch ein Lavendel- Spray kann einen schönen Frühlingsduft im Haus entfalten. Ich bin ein Duftmensch, es muss immer alles gut riechen. Ich liebe es, an den frischen Kräutern, die wir jetzt überall gepflanzt haben , zu schnuppern.


Beim Werkeln und arbeiten singen wir  altbekannte Lieder:


Komm lieber Mai und mache ....

Der Mai ist gekommen ...

Alles neu macht der Mai ...

Alle Vögel sind schon da ...

Der Mai, der Mai,  der lustige Mai

Es tönen die Lieder, der Frühling ....

Kuckuck und Esel ...

Wenn alle Brünnlein fliessen ...

Die liebe Maienzeit ...

So sieht in etwa der Mai bei uns aus. Jetzt hoffen wir auf gutes, warmes Sonnenwetter,  dass wir den Rest im Mai geniessen können. Ein paar schöne Tage hatten wir ja schon, ich hoffe sie kommen recht bald wieder.



So und jetzt zeige ich euch noch unser Kränzchen aus Efeu. Eine ganz einfache Sache. Einfach aus langen Efeuranken einen Kranz formen, zusammenbinden und dann ganz nach Geschmack schmücken. Ich habe in der Mitte des Kranzes ein kleines Väschen befestigt, das kann jetzt immer wieder mit neuen Blümchen bestückt werden.





Lg

Barbara