Komm ich nehm dich mit ....

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Freitag, 1. November 2013

Lotta musste im Kindergarten nachsitzen!!!




Ich habe da mal eine Frage oder Bitte an Euch. Ich bin etwas ratlos. Mir sind bei uns Im Kiga ein paar Sachen aufgefallen, die ich nicht so nachvollziehn kann.
Gestern, z.b. kamen wir in den Kiga und wollten die Kleine abholen. Sie war nicht draussen im Garten und ihr Rucksack auch nicht.  Eine Erzieherin sagte dann zu uns. " Die Lotta ist noch drin. Da war heute was"
Wir sind dann hinein gegangen und sahen 2 andere Kinder, die sich gerade anzogen und Lotta saß in der Gruppe und puzzelte. Die Erzieherin war auch im Raum anwesend, aber mit Abstand zu dem Kind. Ich fragte dann, was denn los sei. Die Erzieherin erzählte mir dann, dass Lotta und 2 andere Kinder beim anstehen zum Anziehen sich an den Händen gefasst hätten und gesungen haben. Sie standen wohl auch nicht still in der Reihe. Und da das jetzt schon öfter vorgekommen sei, mussten sie sich auf einen Stuhl setzen und durften nicht raus. Öfter vorgekommen, geht nicht wirklich, denn Lotta war diese Woch erst 3 mal im Kiga. und vor unserem Urlaub war sie auch nur 4 Tage im Kiga, denn sie war lange daheim, wegen Krankheit. Sie sagte dann auch noch das Wort " Nachsitzen".  Sie mussten erst auf dem Stuhl sitzen, bis alle anderen Kinder angezogen waren und dann mussten sie ein Puzzle machen. Lotta tat sich schwer mit dem Puzzle und war die letzte. Wir mussten dann auf sie warten. Okay, Kinder sollen schon hören, aber wenn ich bedenke, wie oft die Kids da morgens in Reihe und Glied stehen müssen, kann ich es schon nachvollziehen, dass sie auch mal unruhig werden. Vor dem Frühstück, vor dem Zähne putzen, zum Tasche holen, zum  Anziehen, wenn sie in den Garten gehen, zum Tasche hinhängen usw. usw. alles immer schön in Reih und Glied. Die Erzieher haben in der Gruppe, wenn es hoch kommt 10 Kinder, sind zu zweit. Da müsste man doch eigentlich klarkommen. Ich habe das jetzt schon mehrere Male gesehen, dass Kinder vor der Tür saßen oder auf einem Stuhl. Mich sprach dann gestern,eine Mutter an, deren Kind auch nachsitzen musste. Sie sagte, das kann doch nur wieder die :::::: angeordnet haben. Ich habe die ganze Zeit gedacht, ich wäre empfindlich  oder würde da vielleicht etwas sehen, was es nicht gibt. Aber meine Wahrnehmung scheint doch noch zu funktionieren. Auf der einen Seite geht sie total liebevoll mit den Kindern um und dann kommen da Dinge auf, die wirklich nicht passen, so streng, so barsch als wäre da eine Überforderung oder ein anderes Problem. Ich weiß nicht genau, was ich davon halten soll. Wie seht ihr die Sache? Letztens wollte Lotta mir in die Arme laufen, sie hatte ein Schippe und ein Eimerchen in der Hand. In dem Moment rief die Erzieherin:" Aufräume!!."Und Lotta rannte zu mir und nicht zum Hüttchen, wo die Spielsachen hinein gebracht werden. Ein Blick, ein Schrei und meine Lotta stand still, kam nicht mehr zu mir und brachte brav ihr Spielzeug weg. Jaaa, die Begrüßung wäre eine Sekunde gewessen und hätte die Aufräumaktion nicht gestoppt. Meine Schwester und ich standen da und waren wirklich etwas überrascht. Sie wollte uns doch nur begrüßen. Meine Schwester hat dann etwas gesagt und da wurde der Blick ganz finster. Am nächsten Tag, war alles vergessen, ganz freundlich und aufgeschlossen war sie uns dann gegenüber.

Ich weiß nicht so recht, ob das Konzept zu uns passt. Wenn die Kinder wirklich gar nicht hören o.k., aber wegen so etwas.

Lg

Barbara

Kommentare:

  1. Nachsitzen und vom Spielen ausgeschlossen geht garnicht,egal ob Kindergarten oder Schule.Kinder haben einen Bewegungsdrang und müssen sich bewegen damit kann man niemals ein Kind bestrafen.Erst recht nicht 3J:im Kiga.
    Da würde ich was sagen.
    LG
    Nicolre

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  2. Liebe Barbara, ich glaube, da solltet ihr Mütter etwas unternehmen. Das klingt gaaaar nicht nach Spaß...Zucht und Peitsche !!!! So sehe ich das....Natürlich soll jedes Kind wissen, wo die Grenzen sind, aber hier habe ich meine Bedenken....
    Ich drücke Dir die Daumen, dass alles in Ordnung kommt.
    Viele Lieben Grüße
    Gabi

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  3. In die Reihe stellen zum Anziehen und für viele andere Dinge? Mmh, das kenne ich nicht so. Bei uns gehen sie in kleinen Gruppen alleine zum Zähne putzen (machen da auch schon mal Quatsch, so dass danach ein neues Oberteil angezogen werden muss), Große helfen den Jüngeren beim Anziehen - das macht nicht alles die Erzieherin. Ja, aufstellen gibt es: Beim Spaziergang, bei Ausflügen, beim Weg in die Kirche. Also beim Verlassen des Geländes. Oder wenn sich alle Gruppen für eine Aktion im Flur treffen. Aber sonst? Bei uns sind es 23 Kinder für max. 2 Erzieherinnen. Ja, ab und zu sitzt auch mal ein Kind draußen am Tisch und eine Erzieherin daneben. Das Kind hatte dann Streit oder so und muss eine Auszeit machen. Aber das Kinder nicht mit raus dürfen, weil sie gesungen haben und nicht in der Reihe standen? Nein, das kenne ich nicht. Ich würde es ansprechen. Scheinbar bist du ja auch nicht alleine mit der Ansicht. Entweder direkt mit der Erzieherin sprechen oder beim Elternrat nachfragen. Vielleicht gab es ja schon mal Eltern, die sich gemeldet haben. Gruß, Claudia

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  4. Das würde mir auch nicht gefallen und ich würde das mit anderen Müttern besprechen und dann der Leitung vortragen.
    Ich bin "nur" Oma und darf gar nichts sagen, wenn ich mein Enkelkind vom Kindergarten abhole, aber mir gefällt dort auch so einiges nicht. Nachsitzen kenn ich nicht, aber dort gibt es eine Ampel, die wird bei mehreren "Verfehlungen" auf Rot gestellt und dann darf das entsprechende Kind nicht in dem Nebenraum spielen, wo freies Spielen angesagt ist, schrecklich, finde ich!

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  5. Holla! Das geht ja mal gar nicht was ich da lese! Wegen Singen, Frohsinn und an den Händen halten nachsitzen? Aufs Wort gehorchen? Das soll ein Kindergarten sein???

    Uff.

    In der Schule wird den Kindern noch genug auferlegt. Bis dahin sollen sie doch bitte Kibd sein dürfen. ..

    Dieser Kindergarten oder entsprechende Erzieherin soll sich mal am Riemen reißen.

    Da zahlt man Geld dafür dass das Kind pädagogisch wertvolle Betreuung bekomnt und mit anderen Kindern spielen kann und dann sowas?

    Du merkst: da platzt mir der Kragen...

    Uff.. neenee...durchaaaaaaatmen.....

    Hey.. und das sage ICH .. bei mir ist im Arbeitsalltag Befehl und Gehorsam Pflicht aber doch bitte nicht bei KINDERN....

    Aufgebrachte Grüße von Frau H.

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  6. Ich denke, man muss das ambivalent sehen. Kinder machen wirklich nur ganz, ganz selten Quatsch aus "Boshaftigkeit". Meistens steckt da einfach ein bisschen Übermut oder sogar eigentlich eine gute Absicht dahinter. mein Krümel musste auch mal rein, weil er mit einem anderen Kind zusammen über den Zaun klettern wollte. Letztlich hat sich rausgestellt, dass sie nicht weglaufen wollten, sondern den Löwenzahn auf der anderen Seite für das KiGa-Häschen pflücken.
    Ich bin der Meinung, dass Kinder lernen müssen, dass eben nicht immer nur die Absicht zählt. Und wenn man mit 20 Kindern rausgehen will und alle fassen sich an den Händen und springen rum, dann funktioniert nichts mehr, zumal eine gewisse Disziplin ja auch für Ausflüge etc sehr wichtig ist, um die Sicherheit zu gewährleisten. Natürlich kann man das auch alles übertreiben, ich kenne ja eure Situation nicht.
    Solange deine Lotta alles in allem (Ausnahmen gibt es immer) gerne dort hingeht, finde ich nicht, dass da Handlungsbedarf besteht. Kinder sind Kinder, ja. Aber auch im Hinblick auf die spätere Schulzeit müssen sie lernen, dass es richtige und falsche Momente gibt für Singen, Tanzen, Ausgelassenheit. Und eben auch falsche.

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    1. Das können sie in der Schule noch genauso gut lernen find ich und bis dahin sind die Kinder eh ein Stück gereift. Auch ihne Zwang und Bestrafung...Vor allem sollten Strafen meiner Meinung nach auch sinnvoll sein und nicht nur drauf abzielen das Kind zu demütigen. Puzzlen weil nan nicht still steht? Hm...

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    2. Handlungsbedarf sehe ich da sehr wohl,denn es kann keine Strafe sein ein Kind auf einem Stuhl sitzen zu lassen und zu puzzeln.Regeln sind wichtig auch im Kiga,aber bitte nicht so!!!
      LG
      Nicole

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  7. Huch, das liest sich nicht gut. Weißt du, wie die anderen Eltern darüber denken? Hast du dich mal umgehört? Ich würde es in jedem Fall ehrlich ansprechen und mich um ein gutes Gespräch bemühen. Nur 10 Kinder in der Gruppe, das ist doch so schön wenig. Das ist doch herrlich. Wieso müssen die Kinder denn zum Anziehen anstehen? Sie können sich doch alleine anziehen und die Erzieherin hilft, wo es nötig ist. Das wäre doch eine gute Lösung. Nachsitzen im Kindergarten geht gar nicht. Natürlich müssen sich die Kinder an Regeln halten, fraglich ist nur, was da gerade für Regeln aufgestellt werden. Das scheint ja auch sehr eine Prinzipienreiterei zu sein. Es ist immer so schade, wenn Kinder in einer solchen Umgebung sind. Da hätte ich auch schwer zu kämpfen.

    Liebe Grüße und viel Kraft
    Andrea

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  8. Mir würde das so auch nicht gefallen. Eine gewisse Disziplin - ok. Aber es muss alles in einem richtigen Verhältnis stehen. Diese Art Nachsitzen wäre eventuell angebracht, wenn ein Kind andauernd und renitent stört und sich nicht an Regeln hält. Ich denke, das wird bei euch im Kindergarten gerade übertrieben. Ich würde auch zunächst den Kontakt zu anderen Eltern und dann das Gespräch mit den Erzieherinnen und der Kindergartenleitung suchen.
    Liebe Grüße
    Stephanie

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  9. Dazu möchte ich gerne auch was loswerden, da ich auch Erzieherin bin. Erst mal wundert mich 10 Kinder 2 Erzieher? Ehm, was für ein LUXUSSSSSSSSS dachte ich mir da! Was gibt es denn da für eine Alterstruktur? In "meiner Gruppe" sind 21 Kinder, im Alter von 2-6 Jahren und wenn es gut läuft sind wir zu Zweit. Situationen wie anziehen, wo die Kinder sich anstellen müssen, sehe ich auch da sehr schwierig, denn wir haben nur 2 Hände. Wir sagen den Kindern aber auch nicht, sie müssen in Reih und Glied stehen, im Gegenteil, wir sagen den Größeren, sie helfen der Kleineren. Klar, dass die Kinder unruhig werden, das MUSS man auch verstehen. Ich würde NIEMALS deswegen ein Kind vom spielen ausschließen. Wo soll denn da die pädagogische Konsequenz sein??? Wenn sich einer permanent vordrängelt oder gar andere wegschubst, da haben wir so ein Kind, dem sage ich dann schon mal, dass ich ihm nun zum Schluß helfe, aber ich würd da nie wen nicht raus lassen. Ein anderes Kind durfte mal nicht raus bei mir, weil es wiederholt andere echt boshaft verletzt hat, da habe ich ihn in die andere Gruppe gesetzt zum nachdenken und später mit ihm noch mal geredet und dann durfte er raus. Aber ich finde, diese Erzieherin verlangt zu viel von den Kindern und ihre Konsequenzen sind keine, woraus ein Kind lernt... Klingt für mich, als wäre sie überfordert?! Ich meine, viele denken auch , Was meckert Ihr, ihr spielt nur mit Kindern?" , das regt mich auf, denn unser Job ist viel mehr als das und er hat auch immer schwierigere Bedingungen, aber das kann ich doch nicht an den Kindern ausleben?!?!
    LG Biene

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  10. Also ich wäre das sehr irritiert und irgendwie stimmt die Aktion hinten und vorne nicht (puzzeln als Strafe? *kopfkratz*).
    Bei uns ist es so (in der Krippe), daß die Kinder - je älter sie werden - eigenständiger als Vorbereitung auf den Kindergarten werden sollen. Also selber Anziehen, ihren Rucksack nach der Vesper an den Haken hängen, Hände nach dem Essen waschen, aufräumen etc. In der Gruppe sind 16 Kinder mit 3 Erzieherinnen. Die 3jährigen sollen eben vieles alleine machen können. Den Kleineren wird natürlich noch wie beim Anziehen geholfen. Zwar geht es da strenger als bei den wohl meisten Eltern zu, aber nix mit Anstehen in Reih und Glied. Natürlich müssen die Erzieherinnen mehr "Ordnung" reinbringen, sonst gibt es bei vielen Kindern eben Chaos etc. Nur mit still in Reih und Glied gefällt mir gar nicht. Ich würde das mal ansprechen. Vielleicht bei einem Elternabend oder mit den Vertretern des Elternbeirates. Wenn man da in Ruhe mit den Erzieherinnen spricht, mal anhört, warum sie es so machen und gemeinsam auf eine andere Lösung einigt, wäre doch besser. Schließlich geht es hier nicht um eine gefährliche Situation wie Straßenverkehr. Und Singen beim Anstehen ist nun auch nix Chaosbeförderndes.

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  11. Holla die Waldfee, was geht denn da ab? Zehn Kinder und zwei Erzieherinnen? Das nenne ich auch Luxus. Da müßte man doch eigentlich klar kommen und wenn sich zwei oder drei kleine Mädels an den Händen fassen und singen, dann muß ich die doch nicht bestrafen! Das fände ich toll, wen stören sie denn? Es könnte ganz anders laufen, etwa mit zwanzig Kindern, davon eine handvoll Buben, die raufend auf dem Boden liegen und gar nicht hören. Ja da muß man eingreifen, darüber kann man sich auch mal aufregen, aber doch nicht über singende Mädels. Da wäre ich wahrscheinlich eh schon aufgefallen, da kann ich meinen Mund nicht halten.
    Und das Dich Deine Kleine nicht begrüßen darf, sondern erst ihre Sachen aufräumen muß, em, mir fällt nichts mehr ein. Vielleicht sollte die Gute zur Bundeswehr gehen, aber im Kindergarten geht das gar nicht, schon gar nicht bei so kleinen Kindern.
    Liebe Grüße von einer verärgerten Anja

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    1. Da sprichst du mir aus der Seele Anja!

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  12. Ich kann mich nur den Meinungen in den anderen Kommentaren anschliessen. Ich habe noch nie in einer Einrichtung mit solch einem tollen Personalschlüssel gearbeitet ... da versteh ich das noch weniger, würde ich nie so machen .....
    Ich bin auch verärgert, würde das nicht so stehen lassen
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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  13. Ups....!
    Der Reisebär war ja nun wahrlich kein braves Kerlchen. Er besuchte eine heilpädagogische KiGaGruppe, da waren 2 Erzieherinnen für 12 Kinder verantwortlich. Innerhalb dieser 12 Kinder gab es 3 körperlich behinderte, davon ein Mädel im Rollstuhl, das gar nichts alleine kann.

    Es gab natürlich auch Regeln, aber "in Reih und Glied" musste die Bande nie irgendwo stehen. Es gab Anziehzeiten, in denen die fitteren Kinder den anderen helfen durften, da war immer ein ganz hübsches Gewusel - aber am Ende hat immer alles gepasst. Jedes Kind hatte seine Sachen an und alles andere war auch aufgeräumt. Wenn ein Kind mal nicht seinen Kram aufräumen wollte, was bei dem einen Jungen häufiger vorkam, wartete die ganze Gruppe auf ihn, er musste nie irgendwo alleine sitzen und strafpuzzeln.

    Herr Bär durfte einmal nicht gemeinsam mit den anderen das Mittagessen beenden, weil er mit Essen warf und auch bei Ermahnung nicht damit aufhörte. Ich hätte ihn daheim genau so auf den Flur geschickt, und bei mir hätte er auch anschließend noch den Boden mit einem Lappen wieder sauber gemacht, so eine Sauerei muss nicht sein.

    Aber wegen SINGEN und fröhlich sein???? Wirklich, Barbara, deine Wahrnehmung funktioniert m.E. hervorragend.
    Ich denke, ich würde die Erzieherin einmal in Ruhe fragen wollen, was sie mit diesem Maßnahmen eigentlich erreichen möchte und so das Gespräch suchen. Ich kann mir nämlich wirklich nicht vorstellen, das Zwangspuzzeln fröhliche Kinder vom Singen abhält. Wirklich nicht.

    Sehr merkwürdig findet das
    das LandEi

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  14. Unsere beiden Jüngsten habe ich aus dem Kindergarten rausgenommen, weil es immer wieder Gruppenarrest d.h. den ganzen Tag nicht den Gruppenraum verlassen dürfen. Nicht nach draußen, nur in ein und demselben Raum sein von 7-17 Uhr. Geht meiner Meinung nach gar nicht, kenne bzw. kannte ich so von dem Kindergarten in der alten Heimat von ihren 5 älteren Geschwistern gar nicht.

    Besonders nicht wegen dieser "Vergehen": War zu laut, hat nicht mitgesungen, hat sich gestritten, hat während des Anstehens gehüpft oder rumgealbert, hat den Teller nicht leergegessen, hat gesagt das Essen schmeckt nicht, hat sein Vesperbrot anstatt des Mittagessens gegessen, wollte keine Vesper (Frühstück) machen, war bockig, wollte nicht basteln, wollte keine Nachtisch,...
    3 Erzieher bei 25 Kinder, da glaube ich nicht das sie überfordert sind, denn im alten Kiga haben 2 Erzieher auf 25 Kinder geachtet.

    Anfangs dachte ich, na ok, andere (Bundes-)Länder andere Sitten, aber irgendwann dachte: "Nein verdammt, er ist ein kleiner 5jähriger Junge und kein Soldat, Schüler an einer Militärschule oder Insasse eines Bootcamps!"

    Und ganz ehrlich: Ein Kindergarten in den ich komme, bei dem es mit 150 Kindern leiser zugeht als in einem Kindergarten mit 75 Kinder, wo keine Kinder lachend und rufend über den Flur rennen sondern ganz langsam und still miteinander laufen, ....da stimmt etwas nicht!
    Ich habe meine beiden Jüngsten ab diesem Tag zu Hause behalten.
    Im neuen Kindergarten läuft alles so, wie ich es auch von meinen älteren 5 Kindern kenne!

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  15. ups....alleine schon die Abholaktion, ich hätte sofort etwas gesagt!
    Ein Blick, ein Schrei und die Kinder bleiben aus Angst stehen und trauen sich nicht mehr die Eltern zu begrüßen?
    Da fällt mir nichts mehr zu ein, ich würde gleich zur Kitaleitung spazieren!

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  16. Liebe Barbara,
    ja, Deine Wahrnehmung funktioniert und zwar sehr gut !
    Ich war geschockt, dass so Bestrafungsmethoden schon im Kiga losgehen, ich kannte das bisher nur aus der Grundschule ! Den "Kleinen" hab ich damals von der Schule genommen und wir haben eine andere ausgesucht, auch wegen solcher Bestrafungen aber auch leider noch vielen, anderen hässlichen Dingen ! Seitdem habe ich mir geschworen, "Nie wieder" ! Bei den ersten, aufkommenden Dingen, versuche ich es zu klären und manchmal hilft reden schon, bevor man handeln muss und sollte !
    Das sind doch noch so kleine Menschenkinder, da hat Drill/Strafe nichts zu suchen, ich bin der Meinung auch später nicht, aber das ist meine persönliche Meinung !
    Vielleicht könnt Ihr mit den Erzieherinnen versuchen zu reden, vielleicht mit mehreren Eltern zusammen ?! Mag ja sein, dass sie vielleicht Probleme hat und das nicht trennen kann, sollte sie aber, sonst ist es der falsche Job ! Klar wir sind alle Menschen, dürfen Fehler machen......aber dann sollten wir es ändern ! Wenn aber nichts passiert, würde ich vielleicht doch den Kiga wechseln, wenn es Dir und vorallem Deiner Tochter zu sehr gegen den Strich geht ! Dann würde ich auch nicht zu lange warten ! Beobachte Deine Tochter weiter, ich denke, Du bist da sehr feinfühlig, wenn sie leidet, solltet Ihr handeln ! Ich wünsche Euch ganz viel Kraft ! Geklärt werden sollte es !
    Heute würde ich (für mich gesprochen !) nicht mehr so lange warten, mein Sohn hat damals so sehr gelitten, dass ich ihn einige Monate zuhause gelassen habe, aber da kamen noch andere Dinge dazu, z.B. mussten Kinder unter dem Tisch sitzen, wenn sie "böse" waren und nur die "lieben" Kinder bekamen ein Bonbon und noch so vieles....ich darf garnicht daran denken, mir kommen heute noch die Tränen ! :-(
    Aber wie gesagt, so schlimm muss es ja garnicht kommen, vielleicht könnt Ihr auch viel klären, das wünsche ich Euch !
    Liebe Grüße und Drücker,
    Deine Birgit

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  17. Liebe Barbara,
    so etwas kenn ich auch nicht. Du sollltest mit der Erzieherin ein Gespräch führen, evtl. mit der Kindergartenleitung zusammen.
    Und zwei Erzieherinnen auf 10 Kinder ist wirklich Luxus. Die Gruppe meiner Tochter hat 20 Kinder im Alter von 3-6 Jahren und die sind nur zu zweit.Auch beim Rausgehen und Mittagessen.
    Berichte mal, wie es ausgegangen ist.
    LG Miriam

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  18. Eigentlich sind es schon genug Antworten und was neues werde ich auch nicht schreiben. Ich hab halt nur erlebt, in unserer Gruppe , in letztem Jahr,wie solche Gespräche eskaliert sind .
    Bereite dich gut vor. Nehme dir jemanden Vertrauten mit, vielleicht aus der Gruppe der ähnliches erlebt hat.Auch die Kindergartenleitung würde ich dazu bitten. Gut ist wenn man erstmal nicht mit Vorwürfen anfängt sondern davon redet wie es einem selber geht wenn man diese Situationen erlebt oder davon erzählt bekommt. Dann fühlt sich die Erzieherin nicht gleich so angegriffen.
    Ich wünsch dir ein gutes Gespräch und das Lotta so was nicht mehr erleben muss. LG Bibi

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  19. Du hast dein Kind aber schon in einem Kindergarten angemeldet und nicht bei der Bundeswehr oder?!!
    Also sowas ...
    Ein Unding ist das! Weil sie gesungen hat und nicht still stand... der Hammer. Tz.
    Der Erzieherin würd ich ja was erzählen... Ich hoffe das tust du beim nächsten mal auch!
    Lass dich nicht ärgern und dein Kind sich erstrecht nicht! <3

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