Komm ich nehm dich mit ....

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Sonntag, 24. November 2013

Wie erleben wir die Adventszeit !!




Auch dieses Jahr flatterte liebe Post zu uns ins Siebenzwergehaus -Postfach, wie wir die kommende Adventszeit gestalten und wie wir im Dezember leben, ob es Rituale gibt, usw. Ich habe jetzt mal den Text kopiert vom letzten Jahr, da ich denke er wird auch in diesem Jahr unserer Adventszeit sehr nahe kommen. An die Mädels hier, die schon länger bei mir lesen, es kommmt bestimmt auch mal ein neuer Text :) aber ich werde auch immer mal einen Post vom letzen Jahr dazwischen schieben natürlich mit Ergänzungen. Ich hoffe es wird euch dann nicht zu langweilig hier, aber ich möchte gerne auch den neuen Lesern gerecht werden.

Ja, ihr Lieben, erstmal tausend Dank für die lieben Mails, die in mein Postfach flattern. Ich bin wirklich gerührt und jedes Mal wieder überrascht über so nette Post. Euer Interesse und Vertrauen ermutigen mich immer wieder weiter zuschreiben. Da ich in letzter Zeit immer wieder gefragt werde, wie wir die Adventszeit gestalten und erleben, möchte ich einen kleinen Text dazuschreiben. Ich hoffe, ich werde allen Fragen gerecht und kann es euch so erzählen, wie ich es empfinde.

Ja, die Advents- und Weihnachtszeit.Ein ganz besonderer Zauber erfüllt uns jedes Jahr aufs Neue. Nicht nur meine Kinder fiebern dem Fest entgegen, auch wir Großen können der zauberhaften Stimmung nicht entfliehen. Es ist die Zeit des Spielens, des Backens, des Bastelns und natürlich auch Zeit der Geschichten,Gedichte und Lieder. Weihnachten nehmen wir mit allen Sinnen wahr. Wir lauschen, wir staunen, wir schauen, wir riechen, wir schmecken und wir fühlen. Viele Dinge, die wir Erwachsenen schon fast verlernt haben, können wir mit unseren Kindern, gerade jetzt in dieser Zeit, wieder erlernen. Allein wenn wir eine Mandarine schälen und den Duft dieser Frucht einatmen, spüren wir es " Weihnachten ". Erinnerungen aus unserer Kindheit werden wach.
Ruhe, Liebe und Wärme sollten eigentlich in dieser schönen Zeit im Vordergrund stehen, aber im wahren Leben sieht es oft anders aus. Hektik und Stress erschweren uns das Geniessen und Wahrnehmen. Doch können wir es uns trotzdem gemütlich machen.





Wir beginnen nach dem St. Martinsfest uns auf die Adventszeit vorzubereiten. Ganz langsam beginnen wir Schritt für Schritt, das Haus herzurichten. Da wir dort ein Sternlein gebastelt, da ein Lichtlein aufgestellt, ein Lied wird gesungen. Alles geht langsam und ohne Hektik.




Der Adventskranz wird selbst gebunden und erwartet uns am ersten Sonntag im Advent. Die erste Kerze wird brennen, ein besonders schöner Augenblick, der zu einem festen Ritual wird. Denn alle versammeln sich beim Sonntagsfrühstück, um die Kerze am Kranz anzuzünden.

Wir zünden eine Kerze an,
damit ein jeder sehen kann:
In unserem Haus ist Advent!
Schau die erste Kerze brennt.

Auch in dieser Jahreszeit gehen wir viel nach draussen. Ein Spaziergang in der freien Natur ist immer ein Erlebnis. Hier gibt es Gelegenheit, etwas besonderes zu entdecken.Besonderheiten können ein Stein sein, eine Wurzel , unter der vielleicht ein Zwerglein wohnt, ein Baum, alles Dinge an denen man sonst achtlos vorbei gelaufen wäre. Doch jetzt haben wir Zeit und Ruhe, dies alles zu sehen, zu spüren und wahrzunehmen. Wir lauschen den Stimmen der Natur. Wir hören die Vögel singen, den Wind pfeifen und wenn wir Glück  haben , hören wir, wie die Schneeflöckchen fallen.



Bei diesen Spaziergängen finden wir auch schöne Dinge für den Jahreszeitentisch, der jetzt auch wieder neu und passend umdekoriert wird. Baumrinden, Zapfen, Wurzeln, alles darf mit nach Hause genommen werden. Auf dem Jahreszeitentisch kann jetzt nach und nach eine Krippenlandschaft entstehen. Aber auch eine Winterlandschaft kann sehr schön gestaltet werden, dass kann jede Familie so halten wie sie es mag.



Jeden Abend im Advent zünden wir unsere Adventskalenderkerze an und dann wird vorgelesen und gesungen. Wir sitzen beisammen, knacken mal ein Nüsschen, naschen vom süßen Obst und trinken warmen Tee, Kakao oder Punsch. Und nicht zu vergessen, die leckeren Plätzchen, die wir vorher mit viel Liebe, Spass und Eifer gebacken haben, werden verkrümmelt.





In der Adventszeit darf es ruhig auch mal etwas besonders sein. So kann man am Wochenende ein gemütliches Abendessen einplanen, Käsefondeu, Raclette oder einfach ein Abendessen, wo alle länger und gemeinsam am Tisch sitzen , es jedem schmeckt und  es einfach eine gesellige Runde wird.

Auch  gemütliche Nachmittage, mit schönen Hörspielen, einem Spiel oder einem  nettem Weihnachtsfilm sollten ein Plätzchen finden. So können wir der Hektik und dem Stress ein wenig entfliehen und es ruhig angehn lassen.

So, nun hoffe ich der Text ist nicht zu lang geworden, so dass ihr mir noch folgen konntet und dass ich euch einen kleinen Einblick in unsere Adventszeit geben konnte.

Lg

Barbara

Mittwoch, 20. November 2013

Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt.

Viele Termine und kranke Kinder, das erschwert doch schon das normale Alltagsleben. Aber wir machen das Beste daraus.

Wir machen wie gewohnt jeden Tag eine Teestunde.

 Wir drehen unsere Runden und fühlen uns wohl in der Natur und an der frischen Luft.




Wir kuscheln uns ein ....



und schauen uns " Märchenhaftes " an.


Wir werkeln in der Zwergenwerkstatt und gestalten liebevoll Weihnachtsgeschenke, Tannenbaumschmuck, Fensterdeko usv. mehr.

Wir freuen uns, das bald die Adventszeit beginnt und schaut mal wer hier den Weg zu uns gefunden hat. Ein Wichtel, jeden Abend schenkt er uns ein warmes Kerzenlicht.





Und jetzt noch für die liebe Tatii. Unser Lotta-Kuschelkörbchen. Habe es auch endlich geschafft, ein Bildchen für dich hier in meinen kleinen Blog zu stellen.

Lg

Barbara

Sonntag, 17. November 2013

Ein Spaziergang der Stille !!!

Wir machen vor dem Frühstück eine Wanderung über den Berg und durchs Tal, wir laufen über Wiesen und Felder. Nur wir 3. Hand in Hand rascheln wir durchs Laub.
Wir geniessen die Stille, sie tut uns gut, keine Menschenseele ausser uns ist unterwegs, nur von weitem hören wir die Kirchenglocken läuten.Glockengebimmel ich höre es so gern, es kehrt ein innerer Frieden ein und gibt mir Kraft. Das Wetter ist kalt und neblig, aber die Luft ist herrlich, wir atmen sie ein, der Wind braust uns um die Ohren und macht einen klaren Kopf. Ein Spaziergang in aller Stille.


Ich geniesse diese Spaziergänge, Hektik und Stress sind so weit weg. Momente die uns stark machen, für das was kommt.

Einen schönen Sonntagabend wünscht euch
Barbara

Donnerstag, 14. November 2013

Waldtiere tummeln sich im Siebenzwergehausgärtchen ....





..... auch der Garten muss auf den Winter vorbereitet werden. Die ersten Boten der kalten Jahreszeit kündigen sich an. Bodenfrost und Rauhreif zogen ein ins Land. Die Blümchen verziehen sich ins Erdreich und halten ihren Winterschlaf, wir decken sie liebevoll zu und wünschen ihnen einen erholsamen Schlaf, so dass sie im kommenden Frühjahr wieder keck und munter ihre Köpflein aus der Erde strecken können.
Tannenreissig, Tannenzapfen und Lampionsblümchen vertreiben die Langeweile aus dem Gärtchen und lassen es munter erscheinen. Ein paar Laternchen, Tannen- und Waldtierstecker runden unser Wintergärtchen ab.

Abends zünden wir die Laternen an und schauen aus dem Fenster. Was gibt es wohl  heute zu entdecken?
Wieder ein Stückchen weiter mit der Wintervorbereitung. Die nächsten Tage werden wir uns um die Vögelchen, die bei uns im Garten überwintern, kümmern. Es gibt doch noch so Einiges zu tun. Aber mit meinen fleissigen Helferlein schaffe ich das bestimmt. Es macht Spass und Freude mit den Zwergen zusammen zu arbeiten. Die Begeisterung gerade bei Lotta steckt an und treibt uns voran.

Lg
Barbara

Mittwoch, 13. November 2013

Aus der Zwergenwerkstatt : Lichterglanz aus einem .....

... verschnörkeltem Ast, Bienenwachsplatten, Holz und einem Kerzenglas!!!


Wie schon im letzten Jahr im November ist auch dieses Jahr  die Zwergenwerkstatt im Siebenzwergehaus geöffnet für euch. Hier wird fleissig gesägt, gehämmert, geklebt und rumgewuselt. Beim eifrigen rumwerkeln kommt eine ganz besondere Stimmung auf, die man sonst in keiner anderen Jahreszeit verspüren darf.
Wer uns schon ein bissl kennt, weiß wir sind Naturjunkies durch und durch. An keinem Ästchen, keinem Stöckchen, können wir vorbeigehen. Wir sammeln und verwerkeln fast alles was uns vor die Füße fällt.
Dieses Ästchen fiel uns quassi vor die Füße. Er sollte zum Müll, uns tat er leid und wir fanden er hatte etwas ganz  Besonderes. So nahmen wir ihn ersteinmal mit nach Hause. Lange überlegen mussten wir nicht. Es war klar er sollte unser Wohnzimmerfenster schmücken. Also wurde er gesäubert, ins Fenster gehängt und geschmückt.

Aus Bienenwachsplatten wurden Sterne ausgestochen, aus Holz wurden Sterne ausgesägt, den Mond hatten wir eh schon im Fenster hängen. Ein Kerzenglas schenkt ein warmes Licht.









Es ist kalt geworden, die ersten Winterkinder sind eingezogen und haben es sich unter unserem Wunderlichterästchen gemütlich gemacht.

So nach und nach, löst der Winter, den Herbst im Siebenzwergehaus ab.

Lg

Barbara

Dienstag, 12. November 2013

Unser St. Martins Fest und die Durchspinnacht

Gestern haben wir ganz traditionell unser St. Martinsfest gefeiert...


... zum Mittagsessen gab es ein Gänschen, mit Rotkraut und Klößen. Meine Anna hat gekocht. Das Foto ist allerdings vom letzten Jahr. Habe vergessen zu fotografieren.

Wir haben uns lieben Besuch zum Martinsmännchen verknuspern eingeladen, saßen nett beisammen und tratschten bis wir zum Laternenumzug starten konnten.




 Unser Laternenkind ganz stolz und glücklich.


Zuhause angekommen haben wir noch belegte Brote verspeist und dann feierten wir die Durchspinnacht
Wir hatten dieses Jahr ganz großes Glück, meine Kinder hatten heute Schulfrei und so konnten wir die Durchspinnacht direkt auf St. Martin legen.
Die Laternen wurden ins Wohnzimmer gehängt und schenkten uns ein gemütliches, warmes Licht. Bettdecken und Kissen wurden angeschleppt und ein kuscheliges Nest entstand. Wir schlürften Kinderpunsch und knapperten Gebäck. Es wurde gelesen, gekuschelt, Hörspielen  gelauscht,  gewerkelt und alle hatten eine Menge Spass. So wurde die Nacht zum Tag. Mein Mann und ich wurden als erstes müde, aber bald wurden auch die Kinder still und schlummerten seelig ein. Heute morgen durften sie natürlich auschlafen und wir frühstückten ziemlich spät.
Wer mit dem Begriff Durchspinnacht nichts anfangen kann darf gerne hier nachlesen:
Feiert doch mal die Durchspinn-Nacht 

Ich finde Traditionen immer wieder schön und werde versuchen sie solange wie möglich aufrecht zuerhalten.

Lg

Barbara







Montag, 11. November 2013

Geliebtes am Sonntag


In aller Ruhe mit der Familie frühstücken.
Die Kinder den ganzen Tag im Schlafi lassen. Mit den Fellnäschen spielen, sie verwöhnen, streicheln, mit ihnen kuscheln und sie spüren lassen, ihr gehört zu uns.



Ganz schnell rauslaufen und den Wildgänsen eine gute Reise wünschen. Jetzt wird es kalt, die Wildgänse fliegen in den Süden.





Den ganzen Wohnzimmerboden mit Playmobil zubauen.

Martinsmännchen mit der ganzen Fam. backen, die passende CD einschmeissen und lautstark dazu singen. Für viele ungewöhnlich, aber auch unsere Großen backen und werkeln immer mit, wenn sie zu Hause sind. Beim Backen wird aber auch an unsere Wichtel gedacht, sie bekommen kleine Brote und Brötchen. Morgen am Martinstag, werden sie dann ins Wichtelhaus gelegt.
Die müssten sogar für das Siebenzwergehaus langen.




Lieben Besuch bekommen, den es nicht stört, wenn die Kinder noch nachmittags den Schlafi anhaben. Sie nehmen uns so, wie wir sind und das ist so schön. Liebevoll den Kaffetisch gedeckt,. zusammen geknuspert, gequatscht und Spass gehabt. Ich mag es, wenn mein Lieblingsbesuch kommt.


Zusammen Pippi Langstrumpf anschaun.

Den Tag gemütlich auf der Couch, mit einem Gläschen Rotwein ausklingen lassen und dieses schöne Gefühl zu spüren. ein ausgefüllter Tag mit vielen schönen Momenten, das ist es, was uns stark, aber auch glücklich macht.

Lg

Barbara

Sonntag, 10. November 2013

Meine 7 Herzenswärmer der Woche!!!!

Auch wenn das Leben uns im Moment einen Stein nach dem anderen in den Weg schmeisst, so gab es diese Woche aber auch ganz viele schöne Momente.

Von der kleinen Lotta, einen Strauss Rosen geschenkt bekommen. Die kleine Maus hatte beim Einkaufen ihr Täschlein mit der Geldbörse dabei und hatte sich auch nicht überreden lassen, diese im Auto zu lassen. Jetzt weiß ich warum, sie hat ihre ganzen Cent ausgegeben um  mir diesen Herzensstrauss zu schenken.  Meine Liebe zu ihr ist grenzenlos, ich liebe meine Kinder über alles, dafür gibt es keine Worte. Meine Herzerwärmer Tag für Tag.
Ganz allein und verlassen, ohne Makel, stand dieses wunderschöne Kännchen auf dem Glascontainer. Gesehen, liebgewonnen und mitgenommen.
 Ein Überraschungspaket von der lieben Birgit bekommen. Ich habe mich so sehr gefreut. An den Naschereien habe ich, wie ihr sehen könnt, schon geknappert. Auch meine Zwerglein finden deine "Zuckermandeln" ganz hervorragend, liebe Birgit. Danke dir sehr.
 Ein Backbuch und eine dazu passende CD gesucht und gefunden.
 Trotz Allem eine schöne Familienzeit genossen und gedacht, egal was noch kommt, wir werden es schaffen.
 Die ersten Maronen gesehen und gekauft. Ein schönes Gefühl, denn man spürt, die schöne Zeit naht.
Die erste Bienenwachskerze angezündet, den Duft eingeatmet und ein warmes, heimeliges Gefühl durchströmte mich.

Meine Herzerwärmer der Woche von mir für euch!!!

Verregnete Sonntagsgrüße von

Barbara

Montag, 4. November 2013

Wir backen Kastanien !!!!




Draussen regnet und stürmt es, jetzt schon ein paar Tage. Wir schauen aus dem Fenster, beobachten wie die Regentropfen auf die Erde fallen, wie der Sturm die Blätter durch die Luft wirbelt und versuchen die Regentropfen, die am Fenster runterkullern zu zählen. Im Haus ist es gemütlich und warm. Aber Kids wollen  auch beschäftigt sein. So haben wir Kastanien gebacken. Geht ganz einfach und Kinder lieben sie. Wir schneiden einfach aufgetaute Laugenstangen in kleine Stücke.




Tunken sie in Sesam, Mohn, Sonnenblumenkerne oder legen klein geschnittene Käsestückchen darauf.




Ab damit in den Ofen und warten bis sie knusprig braun gebacken sind.

Später laufen wir eine Runde durch den Regen, springen durch Pfützen, lassen uns den Wind um die Ohren brausen und wenn wir davon genug haben gehen wir nach Hause, knabbern unsere Kastanien und wärmen uns an einer Tasse Kinderpunsch auf.

Lg

Barbara