Komm ich nehm dich mit ....

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Freitag, 30. November 2012

Wie erleben wir die Adventszeit !!





Ja, ihr Lieben, erstmal tausend Dank für die lieben Mails, die in mein Postfach flattern. Ich bin wirklich gerührt und jedes Mal wieder überrascht über so nette Post. Euer Interesse und Vertrauen ermutigen mich immer wieder weiter zuschreiben. Da ich in letzter Zeit immer wieder gefragt werde, wie wir die Adventszeit gestalten und erleben, möchte ich einen kleinen Text dazuschreiben. Ich hoffe, ich werde allen Fragen gerecht und kann es euch so erzählen, wie ich es empfinde.

Ja, die Advents- und Weihnachtszeit.Ein ganz besonderer Zauber erfüllt uns jedes Jahr aufs Neue. Nicht nur meine Kinder fiebern dem Fest entgegen, auch wir Großen können der zauberhaften Stimmung nicht entfliehen. Es ist die Zeit des Spielens, des Backens, des Bastelns und natürlich auch Zeit der Geschichten,Gedichte und Lieder. Weihnachten nehmen wir mit allen Sinnen wahr. Wir lauschen, wir staunen, wir schauen, wir riechen, wir schmecken und wir fühlen. Viele Dinge, die wir Erwachsenen schon fast verlernt haben, können wir mit unseren Kindern, gerade jetzt in dieser Zeit, wieder erlernen. Allein wenn wir eine Mandarine schälen und den Duft dieser Frucht einatmen, spüren wir es " Weihnachten ". Erinnerungen aus unserer Kindheit werden wach.
Ruhe, Liebe und Wärme sollten eigentlich in dieser schönen Zeit im Vordergrund stehen, aber im wahren Leben sieht es oft anders aus. Hektik und Stress erschweren uns das Geniessen und Wahrnehmen. Doch können wir es uns trotzdem gemütlich machen.





Wir beginnen nach dem St. Martinsfest uns auf die Adventszeit vorzubereiten. Ganz langsam beginnen wir Schritt für Schritt, das Haus herzurichten. Da wir dort ein Sternlein gebastelt, da ein Lichtlein aufgestellt, ein Lied wird gesungen. Alles geht langsam und ohne Hektik.




Der Adventskranz wird selbst gebunden und erwartet uns am ersten Sonntag im Advent. Die erste Kerze wird brennen, ein besonders schöner Augenblick, der zu einem festen Ritual wird. Denn alle versammeln sich beim Sonntagsfrühstück, um die Kerze am Kranz anzuzünden.

Wir zünden eine Kerze an,
damit ein jeder sehen kann:
In unserem Haus ist Advent!
Schau die erste Kerze brennt.

Auch in dieser Jahreszeit gehen wir viel nach draussen. Ein Spaziergang in der freien Natur ist immer ein Erlebnis. Hier gibt es Gelegenheit, etwas besonderes zu entdecken.Besonderheiten können ein Stein sein, eine Wurzel , unter der vielleicht ein Zwerglein wohnt, ein Baum, alles Dinge an denen man sonst achtlos vorbei gelaufen wäre. Doch jetzt haben wir Zeit und Ruhe, dies alles zu sehen, zu spüren und wahrzunehmen. Wir lauschen den Stimmen der Natur. Wir hören die Vögel singen, den Wind pfeifen und wenn wir Glück  haben , hören wir, wie die Schneeflöckchen fallen.



Bei diesen Spaziergängen finden wir auch schöne Dinge für den Jahreszeitentisch, der jetzt auch wieder neu und passend umdekoriert wird. Baumrinden, Zapfen, Wurzeln, alles darf mit nach Hause genommen werden. Auf dem Jahreszeitentisch kann jetzt nach und nach eine Krippenlandschaft entstehen. Aber auch eine Winterlandschaft kann sehr schön gestaltet werden, dass kann jede Familie so halten wie sie es mag.



Jeden Abend im Advent zünden wir unsere Adventskalenderkerze an und dann wird vorgelesen und gesungen. Wir sitzen beisammen, knacken mal ein Nüsschen, naschen vom süßen Obst und trinken warmen Tee, Kakao oder Punsch. Und nicht zu vergessen, die leckeren Plätzchen, die wir vorher mit viel Liebe, Spass und Eifer gebacken haben, werden verkrümmelt.





In der Adventszeit darf es ruhig auch mal etwas besonders sein. So kann man am Wochenende ein gemütliches Abendessen einplanen, Käsefondeu, Raclette oder einfach ein Abendessen, wo alle länger und gemeinsam am Tisch sitzen , es jedem schmeckt und  es einfach eine gesellige Runde wird.

Auch  gemütliche Nachmittage, mit schönen Hörspielen, einem Spiel oder einem  nettem Weihnachtsfilm sollten ein Plätzchen finden. So können wir der Hektik und dem Stress ein wenig entfliehen und es ruhig angehn lassen.

So, nun hoffe ich der Text ist nicht zu lang geworden, so dass ihr mir noch folgen konntet und dass ich euch einen kleinen Einblick in unsere Adventszeit geben konnte.

Lg

Barbara


Donnerstag, 29. November 2012

Aus der Zwergenwerkstatt: Fensterschmuck und Kerzen aus Bienenwabenplatten und Kerzen ziehn mit Bienenwachs

Wieder mal etwas aus der Zwergenwerkstatt. Wir werkeln fleissig, wenn wir eine freie Minune haben.
Für die Fenster habe ich dieses Jahr mal Schmuck aus Wachsplatten gebastelt. Geht ganz einfach,. sieht schön aus und hält gut an den Fenstern. Basteln mit Bienenwachsplatten fördert die Feinmotorik, riecht superlecker und ist soo einfach.
Einfach die Platten mit dem Fön anwärmen, dass sie geschmeidig werden, dann einfach wie Plätzchen ausstechen. Können schon die Kleinsten.










Und weil das Austechen so fein war, haben wir uns gleich noch ein paar Kerzen gerollt. Auch einfach die Platten erwärmen und losrollen. Diese Arbeit war eine wahre Freude, dieser herrliche Geruch und diese Wärme, die diese Wachsplatten ausstrahlen, stimmte uns auf die wundervolle, kommende Zeit ein.






Ein paar Kerzen haben wir auch aus Bienenwachsresten und Bienenwachsperlen gezogen. Wachsreste und Perlen zum Schmelzen bringen (in feuerfesten Gefässen), und dann einfach den Docht eintauchen, ein paar Min. warten, bis das Wachs getrocknet ist und dann den Vorgang immer wiederholen. Ist schon ein bisschen zeitaufwendiger, wie die anderen Kerzen, macht aber genausoviel Spass.



Bei uns kann der Advent beginnen. Durch dieses gesellige Werkeln bekommt man richtig Lust auf die kommende Zeit. denn bei dieser Bastelei werden viele Sinne angeregt. Probiert es mal aus !


Alles Liebe aus dem Siebezwergehaus

Sonntag, 25. November 2012

Still, still, still,




ist es hier im Siebenzwergehaus. Das hat ganz verschiedene Gründe. Einerseits geniesse ich die schöne Zeit, denn November und Dezember bringen viele gemütliche Stunden im Kreise der Lieben. Wir basteln, spielen und singen viel. Das Haus wird für die schöne Adventszeit hergerichtet. Doch auch Termine, Krankheiten und alltäglicher Kleinkram brauchen ihre Zeit. Da mein Mann sehr viel arbeitet und ich eigentlich rund um die Uhr auf mich allein gestellt bin, muss ich mich entscheiden, was wirklich wichtig ist. Wirklich wichtig ist für mich natürlich an erster Stelle meine Familie. Mit ihr genügend Zeit verbringen zu dürfen und sie erleben zu dürfen. Das sind die Dinge, die zählen. Aber auch für mich einen Freiraum zu schaffen, dass ich Kraft und Energie habe, mich auf das Familienleben einlassen zu können. Denn was nutzt das Alles, wenn ich als Mutter, mit einem langen Gesicht herumlaufe und genervt und unausgeglichen bin. Auch das musste ich diese Wochen wieder neu erfahren und mir vor Augen halten. Nicht immer schafft man alles mit links. Das ist mir ganz klar geworden. Man muss Abstriche machen. Das gelingt mir jetzt wieder ganz gut. Denn ich weiss, wofür ich dankbar bin und was mich glücklich macht.



Ein Kinderlachen, eine kleine Hand die sich in meine schiebt, ein Tränchen, das ich trocknen darf, eine liebevolle Umarmung zu spüren, ein Lächeln zu sehn, glänzende Kinderaugen, die Kraft und Energie, die ich in mir spüre, das alles zu meistern und es gibt noch so Vieles mehr, was mir zeigt, das Leben ist schön.



Alle Liebe

Barbara

Montag, 12. November 2012

Holundersaft gegen Erkältungen und ein Punsch für kalte Wintertage


Bei uns ist der Wurm drin. Lottas Kindergartenzeit geht nur sehr schleppend voran. Wir fangen uns jeden Virus ein und das heißt erstmal daheim bleiben. So konnte ich mein kleines Mädchen heute auch wieder mit Nach Hause nehmen, sie hat mich nicht gehen lassen, wie sonst. Das war schon komisch. Es dauerte nicht lang und sie hing in den Seilen. Da hilft nur Geduld haben, Liebe und Geborgenheit geben und ein paar kleine Helferlein aus der Natur.
Fieber hat sie keins, deshalb habe ich ihr ein Thymianbad eingelassen. Und ihr eine Tasse warmen Holundersaft bereitgestellt.
Holundersaft ist ein gutes  Mittel um sich in diesen kalten Tagen  vor Erkältungen zu schützen oder sie los zu werden, wenn man sie schon hat. Holunder enthält u.a. Vitamin C, er wirkt schweiß- und harntreibend, stärkt die Abwehr.
Eine heiße Tasse Holundersaft mischt man mit einem guten Löffel Honig und ein bisschen Zitronensaft, denn sonst ist er arg  bitter. Dann direkt ab ins Bett und warm zudecken. Dann wird es gemütlich warm. 
Holunderbeeren kann man gut im Herbst sammeln und einkochen. Aber bitte niemals roh verzehren.
Wenn man die Zeit des Sammelns verpasst hat, kann man auch gut einen fertigen Saft aus dem Reformhaus oder der Apotheke benutzen.

Aus Holundersaft lässt sich auch ein toller Winterpunsch zubereiten, man mischt ihn einfach mit Orangensaft, fügt Honig, Wintergewürze, Orangen- und Zitronenscheiben dazu. Dann nur noch erhitzen und fertig.
Lg

Barbara

Sonntag, 11. November 2012

Unser Wochenende in Bildern

St. Martinsbuch vorgelesen und St. Martinslieder gesungen.
In aller Ruhe gefrühstückt, das gehört am Wochenende dazu. Meine Pt. hatte Frühstücksdienst. Irgendwie hat sie wohl gedacht an St Martin kann ruhig schon das Weihnachtsservice auf den Tisch, fand ich goldig.
Martinsmännchen und Wichtelbrötchen gebacken.
Lieber Besuch kam ins Siebenzwergehaus, da wurde der Tsich liebevoll eingedeckt. Bei uns soll sich jeder wohl- und gern gesehen fühlen. Es wurde gequatscht, gespielt und gelacht. Schön wars.

Nochmal mit der Laterne gelaufen. Schaut mal mein Großer und die Kleine. Ich liebe diese Fotos, Geschwisterliebe einfach nur schön!!
Dämmerstimmung genossen, gute Luft eingeatmet und einfach glücklich gewesen.
St. Martinsgans (diesmal eine schon zerlegte Ente), ich habe es mir einfach gemacht, bzw. meiner besseren Hälfte, er hat gekocht. Lecker wars.
Jetzt machen wir es uns gemütlich, die Kids sind fast alle fertig für die Nacht., Elternzeit ist angesagt.

Euch Allen einen schönen Abend!!

LG

Barbara

Samstag, 10. November 2012

St. Martin in unserem Kindergarten !!!

Gestern war es endlich soweit, Lottas Kindergarten feierte das St. Martinsfest. Für unsere Kleine das erste St. Martinsfest im Kindergarten. Was war sie aufgeregt. So haben wir doch gemeinsam die Laterne dort gebastelt und an den Vormittagen wurden Geschichten und Gedichte vorgelesen und Lieder gesungen.
Im Kindergarten angekommen, waren wir wirklich überwältigt, der Anblick der uns dort geboten wurde, war einfach unglaublich schön. Überall in den Bäumen und im Garten verteilt hingen und standen selbtgebastelte Laternen und Windlichter.  Im Kindergarten selbst war es auch gemütlich und liebevoll geschmückt. Ich habe das noch nie erlebt. Ein Kindergarten, der so viel Liebe und Geborgenheit schenkt, ist ein großes Glück. Dann ging es los, St. Martin ritt voran und die Kinder liefen hinterher. Es wurde eine Runde ums Dorf gezogen und über Wiese und Feld ging es zurück. Zwischendurch wurde immer ein Päuschen eingelegt und dann wurde gesungen. Ich stand dabei und betrachtete die Kinder mit ihren glücklichen Augen und dem ganz besonderen Stolz im Gesicht. Ein Kloss breitete sich in meinem Hals aus, der sich nur schwer runterschlucken lies. So beobachtete ich unsere Kinder und mir wurde wieder einmal ganz bewusst, wie wertvoll es ist , das alles noch einmal erleben zu dürfen.
Im Kindergarten angekommen wurden die Brezeln verteilt und es gab leckeren Punsch und Schmalzbrote. Draussen auf der Wiese, vor unserem Kindergarten, brannte jetzt  ein St. Martinsfeuer, Holzbalken um das Feuer luden uns zum Sitzen ein.  Dort saßen wir eine Zeitlang und genossen unseren Punsch und die ruhige und heimelige Atmosphäre. Ein schöner Abend ging zu Ende und abends lag unser Kindergartenkind mit roten Bäckchen im Bett und  schlummerte zufrieden und sehr glücklich ein.

Lg

Barbara

Freitag, 9. November 2012

Spielempfehlung: Triominos junior von Goliath Toys

Wir durften wieder ein Spiel testen, darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut. Ich habe das Spiel schon länger zum Testen geschickt bekommmen, habe es aber extra für unseren Urlaub aufgehoben. Ich überrasche meine Kinder gerne mit neuen Büchern, Cds oder Spielen im Urlaub. Und da kam mir dieses tolle Spiel gerade gelegen.
Und jetzt vor Weihnachten kann man ja auch die eine oder andere Anregung gut gebrauchen, oder?????????
Triominos junior von Goliath !!!
Eine wirklich schöne Spielidee!   Ich finde es klasse, dass dieses Spiel farbenfroh gestaltet ist - so haben auch schon die Kinder, die  noch keine Zahlen lesen können, die Chance, mitzuspielen. Die Spieldauer ist gerade für  Kinder nicht zu lang, ( ca. 20 Min.) es kann aber auch schneller gehen, je nachdem, was für Karten man hat. Die optimale Aufmerksamkeitslänge gerade für Vorschüler (Kindergartenkinder).
Durch die verschiedenen Spielvariationen, die in den Spielregeln angegeben sind (mit oder ohne Münzen, mit oder ohne Joker, sowie das Aufschreiben der Punkte), wirds auch nicht langweilig, das Spiel garantiert stundenlangen, lustigen Spielspaß!
Spielvorbereitung
Im Spiel sind 36 Dreiecke (davon ein Joker), 60 Sieg- Münzen und 4 Stellbänkchen für die Karten enthalten.
Vor dem ersten Spiel müssen die Triominos und die Münzen aus dem Rahmen gedrückt werden.
Die Triominos werden vermischt und verdeckt auf die Tischmitte gelegt. Die Münzen werden auch zur Seite gelegt.
Die Stellbänkchen werden vor den Spielern platziert und mit je 5 Triominos bestückt.
Außerdem erhält jeder Spieler vier Münzen, die er vor sich ablegt.
Nun wird ein Triominos gezogen und offen in die Tischmitte gelegt.






Spielablauf
Der erste Spieler nimmt nun einen Triominos und legt ihn an die Auslage an. Dabei müssen sowohl Zahlen als auch Farben zusammen passen (auch wenn es an mehrere Triominos angelegt wird). Das Triominos muss mit einer ganzen Seite angelegt werden. Wenn ein Triominos passt, erhält der Spieler eine Münze. Wenn kein Triominos passt, muss er eine Münze bezahlen und erhält dafür einen neuen Triominos, den er in seine Ablagebank steckt. Danach ist der nächste Spieler an der Reihe.
Joker
Der Joker kann überall angelegt werden, er passt zu allen Farben und Zahlen. Hat ein anderer Spieler das passende Triominos, kann er den Joker austauschen und in seine Ablagebank stecken. Später kann er den Joker dann einsetzen. Für den Austausch erhält der Spieler keine Münze.
Spielende
Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Spiel zu beenden: entweder endet das Spiel, wenn ein Spieler den letzten Triominos von seiner Ablagebank legt oder wenn ein Spieler den letzten Triominos zieht.
Spielziel
Der Spieler mit den meisten Münzen gewinnt.
Abwandlung für Kinder ab 6 Jahren
Eine etwas schwierige Version, bei der die Kinder zählen üben können. Hierbei gibt es keine Siegmünzen, sondern die Punkte werden notiert. Dafür erhält jeder Spieler die Summe aus allen drei Zahlen in den Ecken des angelegten Triominos. Wer keinen Triominos anlegen kann, zieht einen neuen, Punkte werden dafür nicht abgezogen. Am Ende werden alle Punkte zusammengezählt, die Werte der Triominos, die noch in den Ablagebänken liegen, werden abgezogen. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Punkten.


Macht viel Spass und fördert den Umgang mit Zahlen und Farben!
Dieses Spiel kann ich nur weiter empfehlen, für alle die vorhaben dieses Produkt zu erwerben. 

Lg

Barbara

Donnerstag, 8. November 2012

Novemberspaziergang und manchmal muss man über seinen Schatten springen!!!

Die Tage  im November sind oft neblig, kalt und nass. Am liebsten würde man sich nur im geliebten zu Hause aufhalten und hinter dem Ofen verkriechen und nicht nach draußen an die frische Luft gehn. Aber man sollte sich doch aufraffen und jeden Tag ein bisschen laufen.
Mir ging es gestern so. Eigentlich hatte ich nicht gerade große Lust rauszugehen. Es nieselte und alles war grau und duster.
Doch mein kleinstes Zwerglein öffnete die Haustür, streckte ihr kleines Näschen raus und sagte:" Mama schnuppere mal, die Luft ist so gut, da könntest du doch eigentlich mit mir spazieren gehn!" Wer kann da schon widerstehn und sie hatte ja auch recht. Also zogen wir uns alle an und marschierten los. Da es so düster war, nahmen wir Lottas Laterne mit und liefen schon einmal zur Probe.


 Und was soll ich euch sagen, es war richtig schön. Ich denke, wir haben die letzten Fliegenpilze entdeckt in diesem Herbst und schaut mal, wie schön die Welt sein kann, wenn es schon dämmert. Zu Hause machten wir uns die Kerzen an und tranken Tee und Früchtepunsch. Nach diesem Spaziergang fühlte ich mich wirklich gut, ich habe mich aufgerafft und das tat so gut. Manchmal muss man über seinen Schatten springen, auch wenn es verdammt schwer fällt. Denn sonst verpasst man all das Schöne, was das Leben einem zu bieten hat. Und das möchte ich nicht. Also nur Mut!!





Im Moment trinke ich passend zum Wetter "Schietwettertee". Schmeckt lecker. Es ist ein schwarzer Tee mit Zimt, Nelken und Aroma. Kann ich nur empfehlen.

Lg

und einen schönen Donnerstag
Barbara


Mittwoch, 7. November 2012

Zwergenwerkstatt: Wir holen uns die Sterne vom Himmel




Holzsterne basteln ist gar nicht so schwer, da können auch schon die kleineren Fingerchen eifrig mithelfen. Man braucht nur ein Stück Baumholz und einen großen Menschen, der die Wunderwerke vorschneidet. Dann können unsere Kleinen sich ans Werk machen. Da wird geschliffen und gearbeitet. Sie sind ganz eifrig dabei.


Zum Schluss wird noch mit Bienenwachs Balsam schön poliert. Aber da muss man schon ein bisschen aufpassen. Im Eifer des Werkelns, greifen die lieben Kleinen schon mal zu tief ins Bienenwachs und dann schmiert es arg.

Diese Holzsterne spenden ein warmes, heimeliges Licht und sind etwas ganz Besonderes. So haben doch kleine, zarte Händchen sie bearbeitet und ihren ganze Liebe dort hineingesteckt.Wir haben schon eine ganzes Sternenmeer.

Lg

Barbara

Dienstag, 6. November 2012

Wer hat uns denn dieses Jahr die ganzen Haselnüsse wegenascht????

und Neues aus der Zwergenwerkstatt, wir bauen ein Eichhörnchenhaus !!!





Es war an einem dieser schönen Oktobertage. Mein kleinstes Zwerglein und ich saßen auf der Terrasse und puzzelten. Da hörten wir, ein uns unbekanntes Geräusch, klack, klack,klack. Komisch, was ist das? Dem mussten wir doch gleich nachgehn. Also schlichen wir uns in unser kleines Gärtchen und versuchten herauszufinden woher das Geräusch wohl kam. Und da entdeckten wir den kleinen frechen Nager, der uns ganz ungeniert anschaute und in aller Ruhe eine Haselnuss knackte. Er saß im großen Haselnussstrauch (eigentlich schon ein Baum) in unserem Wäldchen und naschte ein Nüsschen nach dem anderem. Dem Häufchen Haselnussschalen, das vor dem Strauch lag zu urteilen, war es nicht der erste Tag, wo unser Rotschwänzchen es sich schmecken lies.
Da kam uns gleich eine Idee: Um den niedlichen Nager noch ein Weilchen halten zu können, musste eine Wohnung für den Winter her.
Also machten mein Mann und die Kinder sich ans Werk und bauten ein Eichhörnchenhaus.
Wie ihr sehen könnt, ist Rotschwänzchen ein bisschen wählerisch, was nicht schmeckt bleibt liegen. Innen ist die Nagerwohnung unterteilt, ein Eckchen für die Vorräte und ein Schlafplatz. Futter legen wir ihm immer im Wäldchen aus.

So hoffen wir bleibt uns der kleine, freche Kerl noch ein bisschen erhalten und erfreut uns mit seinem putzigen Anblick.

Lg

Barbara



Montag, 5. November 2012

Unser Leben Im November

Der November, für viele Menschen ein trister, düsterer Monat. Nicht mehr richtig Herbst, aber auch noch nicht Winter. Morgens beim Aufstehen ist es dunkel, die Tage sind sehr kurz, denn schon am späten Nachmittag fällt auch die Dunkelheit über uns herein.


Aber trotzdem kann es ein wunderschöner Monat werden. Wir müssen nur viel Licht, Wärme, Liebe und ein bisschen was Besonderes in unser Heim und unser Herz zaubern. Im November feiern wir St. Martin, ganz tratitionell, im Kindergarten haben wir Laternen gebastelt, zu Hause werden Martinsmännchen gebacken.

Martinsmännchen (laktosefrei) (einfach anklicken)


Am St. Martinsabend kommt die Martinsgans mit Klößen und Rotkraut auf den Tisch. Da im November auch viel gebastelt wird und wurde, wird in einigen Fam. oder Kindergärten die Durchspinnnacht gefeiert.

Feiert doch mal die Durchspinn-Nacht (einfach anklicken)


Bratäpfel und Kinderpunsch werden zubereitet und wärmen nicht nur unseren Körper, auch unsere Seele, denn ihr wisst ja, alles was gut duftet, tut der Seele gut.





Abends werden beim gemütlichen Beisammensein die ersten Nüsse geknackt, die süßesten Mandarinen geschält, diese duften auch besonders fein und ihr Geruch erinnert uns an die kommende Adventszeit. Auch  heiße Maronen erfreuen uns mit ihrem herrlichem Geschmack.
Gesungen werden im November bei uns St. Martinslieder und danach singen wir die ersten Weihnachtslieder.
Es gibt viel zu tun im November. So muss doch Ende des Monats unser zu Hause festlich geschmückt werden, denn dann naht schon der erste Advent. Auch tauchen die ersten Heimlichkeiten auf und eine ganz besondere Spannung kann schon hier und da in der Luft liegen. Auch der Duft von frisch gebackenen Plätzchen lässt uns schon erahnen, dass eigentlich die schönste Zeit im Jahr beginnt.

Lg

Barbara


Sonntag, 4. November 2012

Aus der Zwergenwerkstatt:" Lichterhäuserdorf aus alten Holzbalken!!"





 Diese Idee habe ich in der neuen " Landlust" gesehen.
Und diese Bastelei gefiel mir auf Anhieb. So habe ich mit meiner besseren Hälfte gesprochen und er meinte, das sei machbar. Er hat sich gleich an die Arbeit gemacht und mir meine Häuschen aus alten Holzbalken zugeschnitten

 Mit den Kids haben wir dann gepinselt und gewerkelt. Da wir mit den Kindern gearbeitet haben verzichteten wir auf Lacke. Und haben uns aus Window-Color Farben, Lasuren zusammen gemixt.


 
Die Häuschen sollen alt und verwittert aussehen.

Abends kommt Leben in unser Dörfchen, dann werden die Kerzen angezündet und wir können direkt aus dem Fenster auf unser kleines friedliches Dorf schaun.

Lg
Barbara

Freitag, 2. November 2012

Zwergenwerkstatt und ein Futterkranz für unsere Piepmätze






Ab November möchte ich ich euch in unsere Zwergen-Winter-Weihnachtswerkstatt einladen. Von Zeit zu Zeit werden hier Holzweihnachtssterne, Holztannenbäume, Holzlichterhäuser,  ein Eichhörnchenhaus,  Gefilztes, Gebasteltes, Bienenwachskerzen und vielleicht noch Einiges mehr entstehen.
Anfangen möchten wir mit einem Futterkranz für unsere Vögelchen. Heute war es wieder stürmisch und nass draussen. So hat es sich angeboten, etwas Schönes mit den Kindern zu gestalten. Man braucht nicht viel dafür, Vogelfutter, Tannenzweige, ein paar Nüsse, Äpfel, einen  Strohkranz,  etwas Blumendraht und ein hübsches Band. Natürlich auch Gesammeltes von unseren Kindern (Tannenzapfen, Hagebutten, Schalen von Bucheckern usw.) Den Kranz kann man dann gestalten, wie es gefällt. Geht ganz einfach und macht den Kinder viel Spass.
Wir haben unseren Kranz schon aufgehängt, bei strömendem Regen, aber das war nicht so schlimm. Denn ob ihr es glaubt oder nicht, es hat nicht lange gedauert und ein Meischen hat den Weg dorthin gefunden. Ich hoffe ich habe die Tage Glück und ein Vögelchen lässt sich fotografieren.

Lg

Barbara

Wenn es draußen stürmt und regnet .....

.... backt das Siebenzwergehaus Waldtier- und Wichtelplätzchen...








baut sich eine Igelhöhle, kuschelt sich ein und singt das Lied von Rolf Zuckowski:




Ich Bau' Mir Eine Höhle

 







Gestern Nachmittag brauste ein richtiges Unwetter über unser Haus. Es regnete in Strömen, der Wind brauste über uns hinweg und lies die Blätter durch die Luft wirbeln. Seit wir mit Lotta draussen im Garten ein Igelhäuschen gebaut haben, spielt sie das gerne zu Hause nach. Mit vielen Kissen und Decken lässt sich für das kleine Mädchen eine prima Igelhöhle bauen. Und wenn unser kleines Igelschnäuzchen dann noch sagt. : "Komm rein Mama, ich teile gern mit dir.", schlägt das Mutterherz wieder höher und diese grenzenlose Liebe, die man nur für seine kleinen Lieblinge empfinden kann, ist voll und ganz zu spüren. Kleine, aber doch unvergessliche Momente, die sich tief in unser Herz einbrennen.

Lg
Barbara