Komm ich nehm dich mit ....

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Dienstag, 25. September 2012

Trost bei schlechten Schulnoten...






... da ich in meinem E-mail- Briefkasten im Moment viele liebe Briefe erhalte, in denen ich gefragt werde, wie unser Familienleben aussieht oder wie ich mich in manchen Situationen verhalte, oder ob ich noch ein paar Tipps hätte, werde ich ab und zu mal Posts einwerfen, die über bestimmte Rituale, kleinen Alltagshelferlein oder Ähnlichem erzählen. Für das Vertrauen, das mir hier einige Leser (innen) entgegen bringen, möchte ich mich herzlich bedanken. Ich hoffe, dass ihr weiterhin gerne hier ins Siebenzwergehaus kommt und dass ich das Richtige erzähle. Nicht jede Erfahrung, die ich als Geschreibsel wiedergebe, passt zu jedem Menschen oder zu jeder Familie.
 Aber nun zum Post.

Irgendwann trifft es jedes unserer Kinder einmal, eine Arbeit wurde verhaun oder gleich mehrere . Dieser Kummer ist nicht so schnell zu heilen wie ein aufgeschlagenes Knie. Das erste Heilmittel ist die Zuwendung. Kleine Gesten helfen, dass unser Kind wieder lächeln kann. Wir schauen uns die Arbeit gemeinsam an und lenken den Blick auf das, was es Alles gekonnt hat. Das stärkt das Selbstvertrauen und ermutigt. So bekommen die Kinder auch wieder Energie fürs neue anstehende Lernen. Vielleicht schenken wir unserem Kind auch eine Art Talisman. Das kann ein Edelstein, ein Hosentaschenwichtel, ein Smiley oder Ähnliches sein. Auch ein Traubenzucker, der am Tag der Arbeit in der Brotbox liegt oder ein handgeschriebenes Zettelchen mit ein paar aufmunternden Worten, können unsere Kinder stärken.
Manchmal ist es für uns Eltern gar nicht so einfach, mit schlechten Schulnoten umzugehn. Im Vordergrund steht die Sorge um das Kind. Auch mir stand schon bei schlechten Schulnoten das blanke Entsetzen im Gesicht. Gebracht hat es gar nichts. Das Kind war nervös und ich auch. Das machte Alles nur noch Schlimmer. Da hilft oft nur Ruhe bewahren, denn  wie heisst es so schön: "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen."

Lg
Barbara

Kommentare:

  1. Liebe Barbara,

    das ist für viele Menschen ein hilfreicher Text.

    Alles Liebe

    Elisabeth

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  2. Das hast du wunderschön geschrieben und den Tipp mit der kleinen
    Übberraschung in der Brotdose oder einem Talisman finde ich echt gut. So richtig böse war ich eigentlich noch nie wegen einer schlechten Note, aber klar macht man sich innerlich Sorgen. Bei uns haben sich besonders im letzten Schuljahr leider die schlechten Noten gehäuft und manchmal bin ich da schon etwas ratlos. lg

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    1. Hallo Gretel,

      ja, da kann man auch ratlos werden. Ich bin dieses Jahr sehr gespannt bei uns. Das macht mir schon auch ein bisschen Kopfweh.

      Lg

      Barbara

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  3. Ich habe sehr oft eine Überraschung in der Brotdose für meine Kinder versteckt....So ging der Tag bisschen einfacher...Und schlechte Noten hatten wir auch...das gehört dazu...ich habe immer gesagt, KEIN MEISTER IST VOM HIMMEL GEFALLEN !!!
    Die Kinder haben sich immer wieder gerafft...

    Liebe Grüße
    Gabi

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    1. Ich denke schlechte Noten kennen wir Alle. Ja, meine Großen haben sich auch immer wieder gefangen.

      Lg

      Barbara

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  4. Bei uns gibt es auch Edelsteine mit die Glück bringen sollen.Ist eine Arbeit in die Hose gegangen trösten wir.Ich habe als Kind sehr schlechte Erfahrungen gemacht,sowas bleibt hängen.
    LG
    Nicole

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    1. Ohja, das glaube ich dir gern, dass das hängen geblieben ist. Dafür machst du es besser und das ist toll.

      Lg

      Barbara

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  5. Ja, das ist immer ein blödes Thema und wie du schon schreibst, für Eltern UND Kind.
    Ich finde es auch wichtig, dem Kind zu zeigen was es in erster Linie alles richtig gemacht hat und dass es sich nicht vor Arbeiten zu fürchten braucht.
    Für mich als Mutter ist es allerdings schwierig mit schlechten Noten umzugehen, wenn das Kind aus Bequemlichkeit nicht gelernt hat. Das hatten wir leider häufig im letzten Schuljahr mit Vokabeln lernen. Dadurch ist dann auch die Zeugnisnote schlechter geworden.
    Nun hoffe ich für dieses Schuljahr auf Einsicht zur Besserung. Mit Druck erreicht man bei manchen Kindern eher das Gegenteil.

    LG
    Stefanie

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    1. Hallo Stefanie,

      ja, wenn sie aus Faulheit die Arbeiten verhaun, ist das ein anderes Thema. Da muss dann Klartext gesprochen werden. Aber schimpfen oder Druck bringst meistens nichts. Ich appeliere dann immmer an ihren Verstand. Und hoffe auf Einsicht.

      Lg

      Barbara

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  6. Hallo,

    du hast einen Award von mir bekommen. Schau mal hier ist er.

    http://lukanas-blog.blogspot.de/

    LG Lukana

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  7. Wenn ich ehrlich bin fällt es mir nicht immer leicht, nach einer schlechten Note auch noch das Kind zu stärken. Aber ich weiß natürlich, dass es nichts bringt im nachhinein zu schimpfen, denn die Note lässt sich dadurch auch nicht mehr ändern.

    Dein Posting regt mich zum nachdenken an, ich werde versuchen beim nächsten Mal danach zu handeln.

    LG

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    1. Hallo liebe Manu,

      beim ersten Kind habe ich das auch nicht so locker genommen. Ich kann dich wirklich gut verstehn. Auch wir Mamas sind nur Menschen und uns gehen auch die Nerven durch. Ich hatte auch ein tolles Vorbild, meine Mama. Und ich kann dir erzählen, ihr anderen hört mal weg, ich war teiweise grottenschlecht. Und sie hat nie geschimpft. Sie hat immer gesagt: Beim nächsten Mal wird es besser." Und dafür war ich ihr immer dankbar. Aber ich habe bezüglich Noten, auch schon Fehler gemacht. Es fällt schwer, die Ruhe zubewahren, aber man kann es versuchen.
      GLG

      Barbara

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  8. Ich finde, das ist es, was in all deinen Berichten deutlich wird - die Ruhe und Gelassenheit, die du an den Tag legst und von der ich mir als Jung-Mami eine Scheibe abschneiden kann :)

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  9. Ja hatte ich auch schon ,das stimmt was du da schreibst .Ruhe bewahren Kopf hoch weiter geht nächste Arbeit besser.

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  10. Vielen Dank für den Artikel. Ich habe dich auf meiner Seite in den blogroll gesetzt. ich hab übrigens einen beitrag geschrieben wie man es nicht macht (schlechtes gewissen:(((()

    http://xeniana.wordpress.com/2012/09/25/der-stress-mit-den-weiterfuhrenden-schulen/

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