Komm ich nehm dich mit ....

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Samstag, 31. März 2012

Krank sein





 Lotta ist immer noch krank, aber es wird so langsam besser. Dafür werden jetzt die anderen Kids krank So ist das halt. Ich schreibe diesen Post, weil ich wieder diesen Satz zu hören bekam:" Nah, da wirst du (werdet ihr) wieder verwöhnt?"

Vor dem Kranksein können wir unsere Kinder nicht schützen. Und es ist für unsere Kinder eine Ausnahmesituation. Kinder spüren genau was ihnen gut tut.Wenn wir darauf eingehen und das was gut tut, auch mit dem kranken Kind umsetzten, so haben wir schon die beste Medizin gefunden. Wir lernen unseren Kindern dadurch auch ein gutes Körpergefühl zu entwickeln und Verantwortung für Gesundheit und Körper zu übernehmen.

Durch Rituale wenden wir uns unseren Kindern bei Krankheit ganz intensiv zu. Wir machen das Duftlämpchen an, lesen vor, erzählen etwas, hören Musik, auch streicheln, massieren sind eine gute Art der Zuwendung. Ein krankes Kind darf verwöhnt werden, es kennt genau den Unterschied zwischen dem normalen Alltag und seiner Krankheit und nutzt uns Eltern nicht aus. Es tut ihm einfach gut zu spüren, wir sind da und nehmen es in seinem Kranksein wahr.

Auch bestimmte Rezepte oder Nahrungsmittel können bei Krankheit zu einem gutbewährten Ritual werden.
Z. B.Omas Hühnersuppe, Grippe weg Pasta, Wohlfühlbrote.

Meine Kinder bekommen, wenn sie krank sind Rotbäckchen Saft, Löffelbiskuit und Traubenzucker. Auch ein liebevoller Obstteller kann das Wohlbefinden steigern. Ja, sie werden verwöhnt. Ich wurde auch verwöhnt, wenn ich krank war und es hat mir nicht geschadet. Im Gegenteil, jetzt kann ich das wiedergeben, das mir in meiner Kindheit zu Gute kam.


Alles Liebe aus dem Siebenzwergehaus


Donnerstag, 29. März 2012

Was lesen wir gerade!!

Hier eine Auswahl an Büchern die uns durch den Frühling begleiten!!

















Die Fotos sind nicht so doll, aber ich hoffe ihr könt alles erkennen.

Lg
Barbara

Mittwoch, 28. März 2012

Der Tag in Bildern oder besser gesagt ein krankes Zwerglein pflegen!!!


Lotta ist seit gestern krank, sie hat es ordentlich erwischt. Sie hat Schnupfen und einen bösen Husten. Alles fing Montag auf Dienstag Nacht an, sie hatte einen Pseudo-Krupp-Anfall, da wusste ich schon was auf uns zukommt, Lotta ist nicht oft krank, aber wenn dann meistens richtig.
Mein Tag  heute sah dann so aus:
Das Schnupfennäschen geputzt und gepflegt.
Osterfiguren ausgemalt.
Das Kind in die Sonne gesetzt und verpflegt.


Obst geschnitten.

Ganz viel gespielt.

Übrigens das Buch habe ich schon meinem großen Sohn vorgelesen wenn er krank war, er wird jetzt bald 21 Jahre.

Mittagessen gekocht: Omas Hühner-Gemüse-Suppe,

und zum Nachtisch Apfeltaschen mit Schokostreuseln.


Die gemalten Osterfiguren an Ort und Stelle gesteckt,
ihr seht das Ostergras ist schon gewachsen, Gott sei Dank, hatte dieses Jahr die Befürchtung, dass es nichts wird.





Wieder gespielt.


Jetzt werden wir gleich noch Abendbrot essen, dann noch eine DVD schaun, wahrscheinlich Pippi Langstrumpf, Lottas Lieblingsfilm im Moment und dann hoffe ich kann sie diese Nacht gut schlafen und wir auch:)

Lg und euch Allen einen schönen Abend

Barbara

Montag, 26. März 2012

Frühlings- Kleider-Spielzeugbasar im Waldorfkindergarten


Am Samstag waren wir wieder auf dem Basar im Waldorfkindergarten. Wir besuchen diesen Basar schon seit mehreren Jahren. Ich finde dort immer die passende Bekleidung für meine jüngeren Kinder,zu einem kleinen Preis. Meine beiden Söhne finden da natürlich nichts mehr, die brauchen die Herrenabteilung, lach. Auch die Spielsachen sind dort sehr günstig und gut erhalten. Für mich ist das immer ein kleiner Ausflug, denn dort gibt es auch ein nettes Cafe, das zum Kindergarten gehört. Man kann bei gutem Wetter draussen sitzen und ganz in Ruhe Cafe trinken und sich erholen. Direkt neben dem Kindergartencafe ist ein kleines Biolädchen, da können wir gleich unseren Einkauf mit erledigen. Wir kaufen dort  dann die laktosefreien Produkte für die Mädels ein. Auch diesem Samstag hatten wir Glück, die kleineren Kinder sind für den Sommer eingekleidet. Wie ihr auf den Fotos seht, haben wir auch ein paar Spielsachen für Lotta eingekauft. Die Größeren haben ein Spiel bekommen und ein paar Bücher. Und dann haben wir noch ein Einrad günstig erstanden. Die Mädels sind schon kräftig am üben. Neu könnten wir den Kindern manche Dinge nicht ermöglichen, aber mit so einem Basar geht schon das Eine oder Andere :).


Lg aus dem Siebenzwergehaus

Freitag, 23. März 2012

Die Sieben Herzenswärmer der Woche ......

.....haben wir bei gutem Wetter draussen  erlebt.Wir hatten zwar immer Sonnenschein, aber manche Tage waren doch sehr kühl. Nachts hatten wir teilweise noch Bodenfrost. Dann gab es wieder Tage, da knallte die Sonne, aber seht selbst...

Ich wurde zu einem romantischen Picknick eingeladen mit Caprisonne, Schokokeksen und Apfelreiswaffeln.
Ostern kann kommen.

Es wird immer bunter und blumiger bei uns im Hof und Garten.
Ich habe von meiner PT ein wunderschönes kleines Gärtchen geschenkt bekommen.

Wir waren ganz viel an der frischen Luft.

Die ersten Sandkuchen konnten gebacken werden.
Wir waren auf dem Spielplatz.

Ich wünsche euch alles Liebe und hoffe es geht euch Allen gut. Geniesst das Wetter und lasst es euch gut gehn.

LG

Barbara







Donnerstag, 22. März 2012

Manchmal braucht man etwas mehr Geduld Teil 2 oder Lotta und das Weidenkätzchen!!





Naturkinder sind doch toll oder? Lotta spielte gestern so schön mit einem Weidenkätzchen. Sie streichelte es, trug es behutsam spazieren, kuschelte mit ihm und zeigte dem kleinen Weidenkätzchen das Haus , den Sandkasten und war sehr glücklich mit ihrem kleinen neuen Freund. Dann wollte sie wohl wissen, wie so ein Weidenkätzchen riecht, rechnete aber nicht damit, dass die Nase auch so ein süßes Weidenkätzchen gerne zum Freund haben wollte. Die Nase machte nämlich schnapp dich und das Kätzchen war in Lottas Nase verschwunden. Selbstverständlich wollte Lotta sich das nicht gefallen lassen und wollte es wiederhaben. Also steckte sie den Finger in die Nase, aber die Nase war schneller und der Finger gemein, das Weidenkätzchen steckte jetzt ganz tief in der Nase. Ich hörte nur ein klägliches:"Mama, mein Weidenkätzchen!" Und sah Lottas Finger in der Nase stecken. Da wusste ich was passiert war. Ich nahm darauf hin die Nase genau unter die Lupe und stellte fest, das Weidenkätzchen steckt fest. Selbst zuversuchen, das kleine Ding aus der Nase zubekommen, versuchte ich erst gar nicht. Man macht damit alles nur viel schlimmer. Also rief ich meine Schwester an und sagte: " Mach dich bereit, wir müssen in die Kinder- HNO, Lotta hat ein Weidenkätzchen in der Nase stecken!" Es war natürlich Mittagzeit und Anna hatte Schulschluss. Also wollte ich schnell zur Schule fahren um sie abzuholen. Aber ihr werdet es nicht glauben, mein Auto wollte nicht anspringen. Da war ich nicht gerade geduldig, ich drohte meinem Auto an, wenn es jetzt nicht spuren sollte, käme es morgen in die Schrottpresse. Da war mein Auto auf einmal ganz brav und fuhr los. Die Fahrt zur Klinik kam mir ewig vor. Ich hatte schon ein bisschen Angst, dass sie Lottas kleinen Freund nicht einfach so aus der Nase bekommen würden. Weil wer lässt sich schon gerne in der Nase rumfummeln. In der Klinik ging, Gott sei Dank, alles sehr schnell.  In der Anmeldung die Damen waren sehr angetan von Lottas Geschichte und konnten sich das Lachen nicht verkneifen " Soooo Lotta, du hast ein Weidenkätzchen in der Nase?" "Nah wie kommt denn das da rein?" " Neija, ich wollte dran riechen!" "Ach und jetzt weisst du  wie eine Weidenkätzchen riecht!"  Sie haben wohl schon viel erlebt, aber ein Weidenkätzchen in der Nase noch nicht. Dann kam der Arzt und wir durften in das Behandlungszimmer. Es ging dann Alles ganz schnell. Lotta durfte sämtliche Zangen und den "Staubsauger" ausprobieren und dann konnte der Arzt das Weidenkätzchen entfernen. Lotta war sehr brav und total tapfer. Sie hat nicht geschrien und saß ganz still und brav da. Der Arzt war begeistert, wir Alle hatten mit Wiederstand gerechnet. Lotta bekam eine Spritze geschenkt und wurde von dem netten Arzt mit den Worten verabschiedet: "Lotta, jetzt weiss ich wenigstens ganz sicher, dass wir Frühling haben!" Auch er konnte sich ein Lachen nicht verkneifen.
Ja, zur Belohnung durfte Lotta  dann mit uns zu Mac Donald fahren. Sie war ja soo tapfer, lach. Ihr seht, jeden Tag fordern uns unsere Kinder aufs Neue heraus und oft hilft nur eine Portion Geduld und Humor. Wir werden uns auf jeden Fall noch lange an diese Geschichte erinnern, darüber lachen und schmunzeln. Übrigens wir hatten auch schon einen Edelstein im Ohr, das hat unser Ältester gebracht, das ist aber schon ein paar Jährchen her.


Das Weidenkätzchen, dass in Lottas Nase steckte, war viel kleiner als die 2 auf dem Foto oben. Sie bekommt jetzt nur noch große Kätzchen zum spielen.





Lg
aus dem Siebenzwergehaus

Mittwoch, 21. März 2012

Manchmal braucht man im Leben etwas mehr an Zeit und Geduld!


Gestern war wieder einmal so ein Tag,der mir zeigte , wie wichtig Zeit und Geduld sind.
Gehe ich  mit Lotta spazieren, weiss ich, ich muss mir viel Zeit nehmen, sonst brauche ich gar nicht erst loszugehn. Meistens nehmen wir im Moment den Puppenwagen oder das Laufrädchen mit So hatte sie gestern ihren Puppenwagen dabei, aber das Schieben geht gar nicht so einfach.  Es muss alles erst gelernt werden und ausserdem gibt es ja soviel zu sehen. Da ein Blümchen oder da ein Käferlein, das Wasser usw., usw. Pausen müssen auch gemacht werden, denn man hat ja schließlich zwischendurch mal Hunger und Durst.. Lotta zeigt mir ihre kleine Welt und möchte das Alles mit mir teilen. Das braucht alles seine Zeit, da ist Ungeduld oder der strenge Blick auf die Uhr fehl am Platz. Gestern kam uns auf halbem Weg eine meiner älterenTöchter entgegen. "Nanu, was ist jetzt los?" fragte ich sie. Denn eigentlich hätte sie erst viel später Schule ausgehabt. "Kopfweh." war die Antwort "Und ich habe Mathe verhaun." Ja, was soll ich sagen, die Tränen standen ihr in den Augen und ich wusste genau wie schwer ihr ums Herz war. Früher habe ich mir bei schlechten Noten immmer gleich Sorgen gemacht, heute weiss ich es besser. Geduld ist angesagt, es lässt sich alles regeln. Es gibt Schuljahre, die laufen einfach nicht so gut ab. So war es bei unseren Großen auch, dann kommen die höheren Klassen und es flutscht wieder. Sie gehen ihren Weg, auch wenn er manchmal steinig ist. Was ich aber damit sagen möchte: Wir erreichen wirklich mehr, wenn wir uns für viele Sachen mehr Zeit nehmen und in wiederum anderen Situationen Geduld haben. Oft bringt uns der stressige Alltag dazu, dass wir das vergessen, aber so Tage wie dieser öffnen mir dann ganz schnell wieder die Augen. Unsere Kinder werden so schnell groß und wir fragen uns,wo blieb die Zeit .Deshalb versuche ich mir  Zeit für die Kinder zu nehmen, Geduld und Verständnis aufzubringen, auch wenn es mir schwer fällt. Das klappt natürlich nicht immer, denn auch ich bin nur ein Mensch aus Fleisch und Blut, aber ein Versuch ist es doch immer wert,oder?
 Wir waren gestern dann übrigens Kaffee trinken, die schlechte Note musste ja schließlich verdaut werden




 Lg
 Barbara



Dienstag, 20. März 2012

Dem Frühling auf der Spur, wir säen ein!!


Wir säen die Samen, die Samen so fein,





Am Wochenende haben mein Mann und mein Pflegesohn ein Treibhaus gebaut. Dort werden die Kinder bald Gemüse und Kräuter einsäen. Die Gemüsesorten, die empfindlicher sind, werden in einer kleinen Aufzucht-Box auf der Fensterbank vorgezogen. Wie ihr sehen könnt, waren die kleinen Gärtner mit Feuereifer dabei.  Jetzt hoffen wir nur noch, dass uns alles glückt und wir im Sommer ernten können. Letztes Jahr hatten wir doch so Einiges was wir abernten konnten. Und das schmeckte natürlich viel besser, als das gekaufte:)

Lg

Barbara


Freitag, 16. März 2012

Was haben wir gestern so gemacht!!!

Den Haushalt erledigt, unter anderem die Betten frisch bezogen.

Lotta in den Kindergarten angemeldet und uns den Kindergarten von Aussen angeguckt, Montag dürfen wir ihn  besuchen.

Auf der Terrasse Kaffee (Tee) getrunken.

Frühlingsblümchen gekauft und geplanzt.

Kräutertöpfchen angelegt.

Das neue Windrädchen an Ort und Stelle gebracht, es kräftig angepustet und bestaunt.

Appetitsbrote zubereitet.

Festgestellt, dass sie geschmeckt haben.